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Zahnfleischentzündung (Gingivitis)

Zahnfleischentzündung (Gingivitis)


Krankheitszeichen einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) :

Nicht immer wird eine Zahnfleischentzündung sofort erkannt, denn die Symptome sind nicht immer eindeutig. So kann das Zahnfleisch bei einer Gingivitis (medizinischer Fachausdruck für eine Zahnfleischentzündung) besonders berührungsempfindlich sein und es können Zahnfleischbluten auftreten, häufig ist das der Fall beim Zähneputzen. Auch rote Blutspuren am Apfel durch einen kräftigen Biss kann auf eine Zahnfleischentzündung hindeuten. Auch ein Zeichen einer Gingivitis kann die Farbänderung des Zahnfleischs sein, die im gesunden Stadium meist die Farbe blassrosa hat. Bei einer chronischen Zahnfleischentzündung können durch den Rückgang des Zahnfleischs freiliegende Zahnhälse auch Zahnschmerzen verursachen. Auch kann starker Mundgeruch auf eine chromische Gingivitis hindeuten.

Der Zahnarzt erklärt der Patientin an einem Zahnmodell, wie man eventuell Krankheiten am Zahn vorbeugen kann.

Ursache und Entstehung einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) :

Eine Zahnfleischentzündung kann viele Ursachen haben und ist nicht unbedingt nur auf eine mangelnde Zahnhygiene zurückzuführen. Denn auch eine schlecht sitzende Brücke oder Prothese kann der Anfang einer Gingivitis sein. Doch oftmals sind Zahnstein und Zahnbeläge die Ursache einer Entzündung des Zahnfleischs. Aber auch Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes, Allergien oder eine Lebererkrankung kann eine Zahnfleischentzündung begünstigen. Außerdem kann Vitaminmangel oder in der Schwangerschaft die Hormonumstellung ein Mitauslöser der Zahnkrankheit sein. Selbst bei der Krankheit Epilepsie können manche Medikamente als Nebenwirkung eine Zahnfleischentzündung begünstigen. Das Risiko einer Gingivitis kann zusätzlich steigen, wenn zum Beispiel der Zahnstein nicht regelmäßig (ca. alle 6 Monate) vom Zahnarzt entfernt wird. Auch können Reizungen von Zahnpflegemittel, Mundwasser, Zahnpasten oder Haftmittel für Prothesen eine Zahnfleischentzündung begünstigen. Als Folge einer chronischen Gingivitis kann die Entstehung der Krankheit Parodontose gefördert werden.


Behandlung einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) :

Wenn Sie an einer Zahnfleischentzündung leiden, sollten Sie umgehend zu einem Zahnarzt gehen. Spätestens, wenn Sie Zahnfleischbluten haben, ist ein Zahnarztbesuch unumgänglich. Wichtig dabei ist, dass der vorhandene Zahnstein entfernt wird, gerade auch unter dem Konkrement (Zahnfleischrand), da dort vermutlich die Hauptursache zu suchen ist. Eine Behandlung mit Medikamenten soll es bislang nicht geben. Der Patient kann zum Behandlungserfolg durch gründliches Zähneputzen (mindestens 3-mal am Tag) mit dazu beitragen. Außerdem soll u. a. eine zuckerarme Ernährung helfen, einer Zahnfleischentzündung vorzubeugen. Bei manchen Patienten half es, das Zahnfleisch mehrmals am Tag mit dem Finger (auf Sauberkeit achten) zu massieren. Außerdem sollten Sie den Zahnarzt fragen, wie eine richtige Zahnpflege funktioniert, denn bei manchen Menschen haben sich unbewusst Fehler bei dem Zähneputzen eingeschlichen. Zudem sollten die obengenannten Krankheiten als mögliche Ursache von Zahnfleischentzündung vom Hausarzt mitbehandelt werden.

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Ein Youtube Beitrag zum Thema
"Zahnfleischentzündungen, Parodontose - Parodontitis -Entstehung und Behandlung - im kurzen Trickfilm "
In dem Video von "StefanKerstinBertram" wird in einem kurzen Trickfilm gezeigt, warum das Zahnfleisch krank werden kann und einige Behanldungsmethoden vorgestellt.


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