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Wenn die Windpocken kommen

Windpocken ( Feuchtblattern )


Krankheitszeichen von Windpocken
In der Regel beginnt diese Krankheit mit Fieber und Kopfschmerzen. Meistens ist nach 2 - 3 Wochen ein Ausschlag (ca. 3 - 5 Tage lang) zu sehen, der oft am Rumpf beginnt und sich recht schnell ausbreiten kann. Dabei sind dann rote bis hellrote Knötchen zu sehen, die sich nach Stunden zu Blasen bilden und platzen (eventuell auch Flüssigkeit austritt) können. Der Juckreiz bei dem Ausschlag ist recht groß. Dabei verkrusten die alten Blasen und neue kommen hinzu, bis diese wieder verkrusten. Manchmal können auch Blasen auf der Kopfhaut und den Genitalien oder Mund auftreten. Außer einer erhöhten Temperatur und den Blasen sind andere Symptome seltener. Seit 2004 gibt es in Deutschland eine Impfmöglichkeit gegen Windpocken. Hauptsächlich treten die Windpocken im Alter zwischen 2 - 7 Jahre bei Kindern auf. Ist das Gehirn bei der Erkrankung mit betroffen, dann kann das Kind unter Gleichgewichtsstörungen leiden, die aber in der Regel nach ein paar Wochen wieder vergehen.

Kind fühlt sich krank und hat Fieber

Ursache und Entstehung von Windpocken

Der Name Windpocken kommt daher, da die Ansteckung auch mehrere Meter durch die Luft möglich ist, was eine hohe Ansteckungsgefahr bedeutet. Ansteckend sollen die Windpocken 2 Tage vor dem Ausschlag bis zur Verkrustung des letzten Bläschens sein. Es handelt sich dabei um ein Varizella-Zoster-Virus. Die Häufung der Krankheit besteht im Frühjahr und Winter. War man einmal mit Windpocken erkrankt, erkrankt man in der Regel nicht wieder daran, es gibt aber auch Ausnahmen, wenn sie z. B. sehr früh in der Kindheit auftraten oder es eine sehr leicht Erkrankung (zu wenig Antikörper) war. Allerdings besteht auch die Gefahr, dass schlafende Viren im Erwachsenenalter wach werden und eine Gürtelrose auslösen können. Die Windpocken können gerade in der Schwangerschaft schwere gesundheitliche Schäden anrichten, sofern eine Ansteckungsgefahr (keine oder wenig Antikörper) bei Schwangeren vorhanden ist. Bei einer Gürtelrose ist die Gefahr einer Komplikation in der Schwangerschaft dagegen gering.

Behandlung von Windpocken

Sofern Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind Windpocken hat, sollten Sie den Verdacht der Sprechstundenhilfe mitteilen, damit die Ansteckung auf andere Kinder in der Arztpraxis gering bleibt. Der Kinderarzt kann Ihnen sagen, ob es sich um Windpocken handelt und was für Behandlungsmaßnahmen zu treffen sind. Damit das Kind die Pusteln nicht aufkratzt wird empfohlen, die Fingernägel kurz zu schneiden, lockere Kleidung anzuziehen das nicht scheuert, gegebenenfalls öfters Duschen oder Baden zum Lindern des Juckreiz und bei Ausschlag am Mund oder Augen öfters mit abgekochtem Wasser (kalt) auszuspülen. Sicherheitshalber den Kinderarzt noch mal danach fragen.


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