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Wie gefährlich sind Pestizide in Lebensmittel und wie können wir uns davor schützen?

Wie gefährlich sind Pestizide in Lebensmittel und wie können wir uns davor schützen?


Wer sich gesund ernähren möchte, kommt um die Frage nicht herum, wie man am Besten die Giftstoffe und Pestizide bei Lebensmittel meidet. Denn oft ist es nicht nur ein Pestizid oder Insektizid, das als Pflanzenschutzmittel verwendet wird, sondern ein wahrer Cocktail an unterschiedlichen Giftstoffen, deren Wirkungsweise teilweise noch gar nicht erforscht wurde. Da nützen auch Grenzwerte recht wenig, wenn von den weltweit zugelassenen Pestizide nur rund 300 Pestiziden durch ein Labor nachgewiesen werden können. Das heißt, bei ca. 700 Giftstoffen gibt es (laut Greenpeace Stand 2007) keine Möglichkeit, diese Pestizide festzustellen, noch die Höhe der Belastung zu bestimmen. So können wir nur erahnen, welcher Giftcocktail bei manchen Lebensmitteln auf uns wirken und der Gesundheit schaden können. Die ganze Wahrheit bleibt uns allerdings verborgen, auch welche Krankheiten durch welchen Giftcocktail entstehen können. Was kann man tun, um möglichst die Pestizide zu meiden?

Können Pestizide in Lebensmittel zu Krankheiten führen?

Was ist so gefährlich an den Pestiziden?

Es gibt ca. 5.000 Spritzmittel weltweit in unterschiedlichen Mischverhältnissen, deren Wirkungsweise und Wechselwirkungen selten untersucht werden. Selbst wenn Grenzwerte bestehen und eingehalten werden, kann durch die Vielfalt der Giftstoffe die Gesundheit darunter leiden. Aber nicht selten werden nicht einmal die Grenzwerte bei Lebensmittel eingehalten. Wenn man bedenkt, dass die häufigste Ursache von chronischen und akuten Vergiftungen bei Menschen die Pestizide dran schuld sind, wäre es von Vorteil, das diese Giftstoffe dringend eingedämmt werden sollte. Schon 1999 wurde auf dem internationalen Krebskongress aufgeklärt, dass bestimmte Krebsarten durch Pestizide gefördert werden. Das Hormonsystem kann durch die Spritzmittel in Mitleidenschaft gezogen werden, so das vermutet wird, das die Fruchtbarkeit der Menschen durch die Gifte abnimmt. Doch Pestizide werden nicht nur bei Lebensmittel eingesetzt, sondern auch öfters bei Textilien und Möbel. So wurde bei einer Untersuchung bei schwangeren Frauen im Urin schon 2003 der Wirkstoff Chlorpyrifos und Pyrethroiden gefunden, der in so hohe Dosen eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit des Ungeborenen darstellt. Dass die Lage ernst ist, kann man schon daran sehen, dass europaweit im Jahre 2002 die Lebensmittelrückrufe alleine durch Pestizidrückstände auf 20 Prozent angestiegen waren.

Welche Gesundheitsgefahren bei einer Eigenanwendung der Pestizide lauern können?
Schwerwiegende Folgen kann auch die Eigenanwendung von Pestizide im Garten oder im Landwirtschaftsbetrieb haben. Denn es soll ein erhöhtes Risiko für die Gesundheit bestehen, wenn Menschen regelmäßig in Kontakt mit Pestiziden kommen. So kann das Risiko von Krankheiten von zum Beispiel Lymphkrebs, Leukämie, Leberkrebs (auch Winzerkrankheit genannt), Magenkrebs, Gebärmutterhalskrebs bis zu 50 Prozent oder höher liegen. Auch das Risiko von Parkinson soll bis zu 20 Prozent steigen können. Noch schlimmer trifft es scheinbar arme Menschen in Entwicklungsländer, wo die Weltgesundheitsorganisation vermutet, dass jährlich 20.000 Todesopfer durch Pflanzenschutzmittel zu beklagen sind. Außerdem werden rund 25 Millionen Menschen jedes Jahr Opfer einer akuten Pestizidvergiftung. Zumal in solchen Ländern auch noch Pestizide verwendet werden, die bei uns schon längst verboten sind. Über den Umweg durch die Lebensmittel können diese Gifte aber wieder auf unserem Teller landen.

Wie können wir uns vor Pestizide schützen?

Zuerst gilt natürlich, dass wenn Sie sich vor Pestiziden schützen möchten, im eigenen Haus oder Garten keine solche Schädlingsbekämpfungsmittel verwenden sollten. Um einigermaßen auf Nummer sicher zu gehen, wäre der Griff zu Bio Lebensmittel sinnvoll. Waschen Sie aber schon aus hygienischen Gründen das Obst und Gemüse mit reichlich Wasser ab. Wenn Lebensmittel eigenartig riechen, schmeißen Sie diese aus Sicherheitsgründen fort. Bei mir hatten mal Mandarinen innen eine seltsame Farbe, die ich dann sofort entsorgt hatte. Auch sollten Sie beim Kauf von Textilien-, Teppiche-, oder Möbelkauf darauf achten bzw. den Käufer fragen, ob diese mit Pestiziden behandelt wurden. Übrigens, desto mehr Sie Produkte kaufen, die möglichst schadstofffrei sind, sagen Sie auch indirekt der produzierenden Wirtschaft, dass sie auf Schadstoffe verzichten sollen. Denn wenn alle Menschen nur noch pestizidfreie Nahrungsmittel möchten, kann das die Landwirtschaft nicht ignorieren. Quelle: http://www.greenpeace.de

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Ein Youtube Beitrag zum Thema "Pestizide - Erfolge aus 30 Jahren".
In dem Video von "GreenpeaceDE" wird von Greenpeace gezeigt,
wo die Gefahren für die Gesundheit lauern können und welche Erfolge gegen Pestizide erzielt wurden.


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