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Wie gefährlich sind schadstoffbelastete Spielzeuge für unsere Kinder?

Wie gefährlich sind schadstoffbelastete Spielzeuge für unsere Kinder?


Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht in irgendeinem Test oder Untersuchung gewisse Schadstoffe bei Spielzeugen gefunden werden. Die Langzeitfolgen für die Kindergesundheit von schadstoffbelasteten Spielzeug ist noch gar nicht abzusehen. Ob nun Kinderuhren, Puppen, Kunststoffspielzeug, usw. überall kann die Gefahr lauern, dass sich in manchen Produkten gefährliche Schadstoffe befinden. Manche Schadstoffe können Krankheiten wie zum Beispiel Allergien, Krebs, Asthma, Kopfschmerzen oder andere mögliche Umweltkrankheiten hervorrufen. Auch stellt sich die Frage, wer überhaupt zuständig ist, wenn man ein Spielzeug findet, das offensichtlich schadstoffbelastet belastet ist. Ist es nun das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Gesundheitsamt, das Gewerbeaufsichtsamt oder die Überwachungsbehörden der Bundesländer für schadstoffbelastete Spielzeuge zuständig? Oder sogar das Veterinäramt? So richtig ersichtlich wird das für den Verbraucher nicht. Wir wollen uns mal anschauen, wo Gifte im Spielzeug gefunden wurden.

Kann schadstoffbelastetes Spielzeug eine Gefahr für die Gesundheit sein?

Belastetes Spielzeug hat das Verbraucherministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gefunden

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen fand Azofarbstoffe und Weichmacher in Puppenkleider und Fingermalfarben. Zwar wäre insgesamt die Situation von belasteten Spielzeugen besser geworden, da von 504 Spielzeugen nur 16 beanstandet wurden, doch die hohen Einzelbefunde mancher Spielzeuge sind erschreckend. In allen Puzzlematten und in teilweise auch in Puppen wurde der chemische Schadstoff "Formamid" gefunden und zwar bis zu 1,6 g/kg pro Spielzeug. Zwar werden 5 g nach der neuen EU-Spielzeugrichtlinie 2013 erlaubt sein, doch der NRW-Verbraucherminister hält diesen Wert für zu hoch, da zu befürchten ist, dass Kinder dieser Puzzleteile vermutlich auch in den Mund nehmen werden. Der Verbraucherminister will sich dafür einsetzen, dass die Spielzeugrichtlinie in diesem Punkt geändert wird. Quelle: http://www.umwelt.nrw.de

Belastetes Spielzeug hat auch Stiftung Warentest gefunden
Während die Untersuchung des Verbraucherministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen recht harmlos wirkt, sieht die Untersuchung von Stiftung Warentest bei Spielzeugen schon anders aus. Denn von 50 getesteten Spielzeugen, wurden 80 % beanstandet, wo Stiftung Warentest eine Gefahr für die Gesundheit der Kinder sieht. Hier wurden krebserregende Kohlenwasserstoffe (PAK) und Weichmacher gefunden. In einem Spielzeug wurde ein Weichmacher verarbeitet, der in Europa verboten ist. Auch konnte vieles Spielzeug die Sicherheitstests nicht bestehen. Trotz GS Zeichen lösten sich bei einem Spielzeug scheinbar Kleinteile, und die gängigsten Sicherheitstests hatte ein Großteil der getesteten Spielzeuge nicht bestanden. Auch viele Holzspielzeuge waren im Test keinesfalls die bessere Wahl, denn Bauklötze, Puzzlespiele oder auch Eisenbahnen gasten oftmals eine hohe Menge Formaldehyd aus. Auffallend war, dass zwar das CE-Zeichen in allen getesteten Spielzeugen vorhanden war, was scheinbar nichts über die Qualität aussagen würde. Stiftung Warentest bemängelt in der neuen Spielzeugrichtlinie der EU von 2011, dass sich manche Punkte sogar verschlechtert haben. Quelle: http://www.test.de

Belastetes Spielzeug hat auch die Zeitschrift Ökotest gefunden
Hier wurden Plastikspielzeuge unter die Lupe genommen und oftmals wurden sogar Schadstoffcocktails gefunden. Ganz übel sieht es mit dem getesteten Spielfiguren aus, da nach Meinung der Zeitschrift die nicht in Kinderhände geraten sollten, sondern eigentlich in den Müll gehören. Teilweise wurden Weichmacher und andere Substanzen verwendet, die bei uns verboten sind. Gerade Weichmacher stehen im Verdacht, die Gesundheit von Kleinkindern und Föten erheblich zu gefährden. Ein gefährlicher krebsverdächtiger Farbstoff wurde in drei Handpuppen entdeckt. Ökotest befürchtet, dass mit unter Weichmacher verwendet werden, deren Gesundheitsgefahr nicht hinreichend erforscht wurde. Auch mit Kinderuhren sieht es bei den getesteten Produkten nicht viel besser aus. So bekamen von 15 getesteten Uhren, 11 Kinderuhren die Note ungenügend, zwei Kinderuhren bekamen die Note mangelhaft. Aber selbst die restliche Uhr, hatte einen optischen Aufheller, wurde aber mit gut bewertet. Quelle: http://www.oekotest.de

Belastetes Spielzeug hatte auch Greenpeace gefunden
Greenpeace hat eine Studie erstellt, wo in China 500 Produkte untersucht wurden. Dabei kam heraus, dass vermutlich rund ein Drittel aller Spielzeuge in China mit Schwermetallen belastet sind. So wurden Schadstoffe gefunden, wie zum Beispiel Quecksilber, Arsen, Cadmium, Chrom, Antimon und Blei, die man wegen der Gesundheit der Kinder lieber nicht in Spielzeugen finden möchte. Da die Studie in China gemacht wurde, ist leider nicht bekannt,, wie viel Spielzeuge davon auch in Deutschland wiederzufinden sind. Ein getestetes Spielzeug hatte 1.300-mal so viel giftiges Blei, wie scheinbar in den USA als Grenzwert erlaubt ist. Da stellt sich natürlich für mich die Frage, wenn ein Spielzeug so giftig ist, dass es die Gesundheit der Kinder so massiv gefährden kann, ob das nicht schon kriminell ist? Quelle: http://www.greenpeace.de

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Ein Youtube Beitrag zum Thema "gut gelebt - SPEZIAL".
In dem Video von "gutenbergmedia" wird der Chefredakteur Jürgen Stellpflug von Ökotest über das Thema belastete Kinderspielzeuge interviewt.


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