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Gesundheit Studie: Wenn Fluglärm zu Krankheiten führen kann

Gesundheit Studie: Wenn Fluglärm zu Krankheiten führen kann


Macht nun Fluglärm krank? Die Frage stellt sich auch das Umweltbundesamt und gab eine Studie in Auftrag. Dabei wurden die Krankendaten der Krankenkasse von einer Million Flughafen Anwohner untersucht. Das Ergebnis der Studie bestätigte die Vermutung, dass Menschen, die in der Nähe von Flughafen wohnen, ein erhöhtes Risiko von bestimmten Krankheiten haben. Doch wie hoch und lange muss ein Lärm sein, damit man seine Gesundheit gefährdet? Zumal das individuelle Empfindung für möglich aufkommender Stress sein kann. So kann der eigene erzeugte Lärm für uns angenehmer sein, als wenn der Nachbar oder ein anderer dauernd Lärm verursacht.

Fluglärm in der Nähe vom Flughafen kann zu Krankheiten führen

Was wurde in der Studie über den Fluglärm herausgefunden?

Das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden soll laut der Studie deutlich erhöht sein. Bei einem Lärm von mehr als 60 Dezibel kann z. B. bei Frauen über 40 Jahren das Risiko einer behandlungsbedürftigen Herz-Kreislauf- Erkrankung doppelt so hoch sein, während es bei Männern bei rund 69 Prozent liegen soll. Aber auch Brustkrebs oder Leukämie kann Lärm begünstigen. Somit zieht eine Mediziner aus Bremen aus der Studie seine eigene Schlüsse, in dem er eine Lärmbelästigung von über 60 Dezibel als gesundheitlich unverantwortlich sieht und Lärmschutzmassnahmen und Grenzwertbestimmungen fordert.

Was ist wie laut und kann unsere Gesundheit gefährden?
Während das Blätterrauschen mit 10 dB (Dezibel) noch angenehm empfunden wird, kann schon einen tickende Armbanduhr mit nur 20 dB nervend sein. Bei einer normalen Unterhaltung kann es bis zu 55 dB laut werden und bei einem offenen Fenster können Geräusche einer lauten Strasse schon 60 dB betragen. Donnert ein LKW durch die Strasse kann der Lärmpegel schon auf 90 dB anwachsen. Kommt noch ein Martinshorn eines Krankenwagens vorbei, sind das in der Regel schon bis zu 120 dB. Die Schmerzgrenze wird normalerweise ab 120 dB empfunden. Wie man sieht bedarf es nicht viel, damit unsere Stressgrenze von ca. 60 Dezibel erreicht wird. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt bei Wohnungen, dass der durchschnittliche Geräuschpegel außen und nachts nicht mehr als 40 dB betragen soll. Ist die 40 dB nicht möglich, wird 55 dB als Obergrenze genannt. Quelle: http://www.rp-online.de


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