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Über 800.000 Deutsche leiden an der Krankheit Kaufsucht

Über 800.000 Deutsche leiden an der Krankheit Kaufsucht


Mal unter uns. Haben Sie nicht auch schon mal was gekauft, was Sie gar nicht gebrauchen konnten, nur weil es ein gutes Gefühl während des Einkaufs entstanden ist? Zu hause angekommen wurde es dann in die Ecke gelegt. Die Entstehung der Sucht ist oft fließend. Während Frauen dabei zwanghaft Ihre Sucht mit z. B. Schmuck, Schuhe, Make-up, Kleidung oder Kosmetika befriedigen kaufen die Männer meist Artikel aus dem technischen Beriech wie etwa Computerzubehör, Kamera oder Zubehör für das Auto. Es gibt schon sogar einen Namen für die Krankheit Kaufsucht: Oniomanie. Nun wäre das alles nicht so schlimm, würde sich die Sucht nicht mit der Zeit massiv steigern, so dass ein Verbot zum Einkauf starke Symptome dieser Krankheit zeigen würden. Das wollen wir uns mal näher anschauen.

Zwei Frauen sind von der Krankheit Kaufsucht bedroht

Was für Ursachen und Symptome hat diese Krankheit Kaufsucht?

Die Symptome zeigen sich meist beim Entzug, wenn kein Einkaufen möglich ist. So treten bei einem Kaufverbot meist Symptome von Schweißausbrüchen, Zittern, Herzrasen oder innerer Unruhe auf. Auffällig ist, dass die Betroffenen meist noch andere Krankheiten haben wie z. B. Essstörungen oder Depressionen. Es fehlt oft die Liebe und Anerkennung, dass man dann beim Einkaufen unterbewusst als Ersatz holt. Schon in der Kindheit kann die Entstehung der Kaufsucht verwurzelt sein. Mangelnde Geborgenheit oder Liebe, sowie einen Mangel an Anerkennung und Zuwendungen, kann dazu führen, dass ein gesundes Selbstwertgefühl sich nicht entwickelt hat. Auch Entbehrungen der materiellen Art kann das Kind prägen. Nach dem verschwenderischen Einkauf können sich Depressionen oder Schuldgefühle einstellen, die durch einen erneuten Einkauf versucht wird zu betäuben. So kann der Teufelskreis der Kaufsucht entstehen.

Wer ist von der Krankheit Kaufsucht betroffen?
Bei der Kaufsucht spielen die gesellschaftlichen Verhältnisse keine Rolle. Laut einer Untersuchung sind die Betroffenen zu 60 % Frauen, die hauptsächlich zwischen 20 - 30 Jahre alt sind. Man geht davon aus, dass rund 4 Millionen Menschen gefährdet sind, kaufsüchtig zu werden. Die betroffenen Menschen haben meist ein geringes Selbstvertrauen oder Selbstwertgefühl und haben eine Neigung zu Depressionen. Beim Einkauf erleben oft die Betroffenen einen Kick, da Sie umworben werden und Ihrem Verlangen Beachtung geschenkt wird. Nicht jeder, der hin und da wieder in einen Kaufrausch verfällt, ist auch kaufsüchtig. Doch wenn es zur Verschuldung durch die Kaufsucht kommt, wird es höchste Zeit zum Handeln.

Wie kann von der Krankheit Kaufsucht mich befreien?
Ob das ohne fremde professionelle Hilfe oder einer Selbsthilfegruppe geht ist fragwürdig. Versuchen kann man laut einer Krankenkasse die Kaufsucht zu besiegen, in dem man seine Kreditkarte der Bank zurückgibt. Außerdem kann man auch nur das Einkaufen, was man zu Hause auf eine Liste geschrieben hat und möglichst mit einer Begleitperson einkaufen gehen. Sobald die eigentliche Ursache des Kaufzwangs gefunden und beseitigt worden ist, kann auch die zwanghafte Lust am Einkaufen verschwinden. Dabei sollte Sie sich fragen: Was fehlt mir und was brauche ich in meinem Leben? Ist es der Arbeitsplatz, der mich frustriert oder habe ich Probleme in der Partnerschaft? Was darf ich nicht, was möchte ich aber? Um diese Fragen herauszufinden, kann ein Meditationskurs weiterhelfen oder aber ich lasse mich von einem Therapeuten auf den richtigen Weg bringen. Tun müssen Sie was, weil solange das Problem nicht gelöst wird, werden die Kaufsucht vermutlich nicht verschwinden und vielleicht noch stärker werden. Im Prinzip ist die bewältigte Kaufsucht auch eine Chance auf ein besseres Leben und mehr Gesundheit. Quelle: http://www.google.com


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