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Wenn die Gesundheit der Familie von Gewalt bedroht ist

Wenn die Gesundheit der Familie von Gewalt bedroht ist


Die häusliche Gewalt ist wirklich kein Einzelfall, sondern die meist vorkommende Gewalt überhaupt. Über 45.000 Frauen flüchten jedes Jahr in Deutschland mit Ihren Kindern ins Frauenhaus. Diese Bedrohung geht so weit, das weltweit mehr Kinder und Frauen durch Gewalt verletzt oder sogar umkommt, als durch Terrorismus oder Kriege insgesamt. Ca. 40 Millionen Kinder werden jährlich laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) weltweit entweder schwer vernachlässigt oder sogar misshandelt. Damit es nicht weiter ein Tabuthema bleibt, wird es höchste Zeit, dass darüber öffentlich gesprochen wird.

Ein Mann im Streit mit seiner Frau

Hinter verschlossener Tür werden viele Frauen, Kinder aber manchmal auch Männer gedemütigt, körperlich und seelisch misshandelt. Dabei ist es kein Problem einer sozialen Schicht, sondern kommt in der besten Gesellschaft vor. Reagiert wird leider meist mit Verschwiegenheit und Scham. Dabei sollte sich niemand mit der Situation der Gewalt zufrieden geben, denn jeder Mensch hat ein Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Auch gibt es Schutzmöglichkeiten vor weiteren Attacken, das in einem Gewaltschutzgesetz geregelt ist und damit der Täter auch bestraft werden kann.

In ca. 95 % aller Fälle, wo Kinder geschlagen werden sind auf Kurzschlussreaktionen zurückzuführen. Der Vorsitzende eines Kinderschutzbund sieht die Problematik in der Erziehung, so dass viele Eltern durch die Komplexität der heutigen Welt keinen Durchblick mehr haben. Auch der verharmlosende Spruch: "Eine Ohrfeige hat noch niemand geschadet" ist veraltet und in der heutigen Zeit nicht mehr erwünscht. Gerade bei Kinder sollte man nicht wegschauen, wenn ein Kind geschlagen wird. Statt zuhause zu sagen "Das arme Kind" sollte man die Eltern auf den Missstand ansprechen.

Die häusliche Gewalt kann Krankheiten und Beschwerden führen wie z. B. Kopfschmerzen, Prellungen, Migräne, Essstörungen, Knochenbrüche, Phobie, Schlafstörungen, Gliederschmerzen, Suizidversuche, Unterleibverletzungen, Depressionen, Medikamentabhängigkeit, Realitätsverlust, u.s.w. um nur einige zu nennen. Wenn Sie Zeuge einer häuslichen oder anderen Gewalt werden, zeigen Sie Zivilcourage und hören Sie nicht weg, gehen Sie nicht vorbei oder schauen weg und Schweigen Sie nicht nach dem Motto" Das geht mich ja alles nichts an". Bei Gefahr von Leib und Leben entfernen Sie sich vom Gefahrenbereich und rufen den Notruf der Polizei 110 Handy 112 an. Übrigens, wer einmal schlägt hat die Hemmschwelle überschritten und wird in der Regel wieder zuschlagen. Egal wie leid es Ihr oder Ihm hinter tut. Wenn Ihnen Ihre Gesundheit lieb ist, gehen Sie spätestens nach der 1. Gewaltattacke zur einer Beratungsstelle. Quelle: http://www.abg-info.de


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