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Was Sie unbedingt über die Krankheiten Borreliose und FMSE wissen sollten?

Was Sie unbedingt über die Krankheiten Borreliose und FMSE wissen sollten?


Wenn man über die Krankheiten Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) spricht, sollte man nicht verschweigen, das nicht nur Zecken bei der Borreliose die Überträger der Bakterien sein können, sondern auch Stechfliegen wie zum Beispiel die Bremse. Es wird von einigen Experten vermutet, das auch gegen offizieller Meinung die Übertragung der Borrelien auch von Mensch zu Mensch möglich ist. Während es bei der Borreliose um einen Bakterienerkrankung handelt, stammen die krankmachenden Erreger der Krankheit FSME von Viren. Die Borrelien können in ganz Deutschland von Zecken übertragen werden. Die infizierten Zecken der Krankheit FSME gibt es nur in Risikogebieten wie zum Beispiel in Baden Württemberg und Bayern und darüber hinaus. Wer zum Beispiel ganz im Norden von Deutschland lebt und kein Urlaub in Risikogebieten macht, braucht sich demnach in der Regel auch nicht gegen die meldepflichtige FSME impfen lassen.

Im Wald ist das Risiko groß, durch einen Zeckenbiss an der Krankheit Borreliose zu erkranken.

Was Sie über die Krankheit FSME wissen sollten?

Was ist ein Risikogebiet? Wenn in einer Stadt oder Landkreis mehr als 2 Menschen an der FSME erkranken oder 5 Menschen innerhalb von 5 Jahren, dann wird dieser Kreis zum Risikogebiet ernannt. Ein Hochrisikogebiet entsteht, wenn mind. 25 Krankheitsfälle innerhalb von 5 Jahren aufgetreten ist. Ab 2007 gibt es diese Unterscheidung nicht mehr. In Deutschland sind fast alle Landkreise von Bayern und Baden-Würtemberg und etwas darüber hinaus als Risikogebiete eingestuft worden. Über 400 Fälle mit einer FSME-Erkrankung wurden im Jahre 2001 diagnostiziert. Es wird geschätzt, dass jeder 3. Zeckenstich von einer infizierten FSME-Zecke eine Erkrankung auslöst. Nur 20 % der FSME-Erkrankten sollen nach einer Studie wieder vollständig gesund werden. Es gibt für die Krankheit eine sogenannte Zeckenschutzimpfung, die vor der Krankheit FSME schützen soll. Es wird von offizieller Seite angeraten, bei bevorstehenden Naturaufenthalten in Risikogebieten sich zur Sicherheit impfen zu lassen. Die Grundimmunisierung beinhaltet 3 Impfungen, wobei ab der 2. Impfung nach 4 Wochen ein Schutz gegeben sein soll. Endgültig ist der langjährige Schutz nach der 3. Impfung erst nach ca. 9 - 12 Monaten gegeben, wobei alle 3 - 5 Jahre eine Auffrischung empfohlen wird.

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Was Sie über die Krankheit Borreliose wissen sollten?

Während die FSME äußerster Beachtung geschenkt wird, obwohl oder weil es eine Impfung gibt, hört man öfters, dass die Borreliose mit Antibiotika gut zu behandeln ist. Das sehen die Patienten einer chronischen Borreliose (geschätzt über 1 - 2 Millionen Menschen) entschieden anders. Auch sind die Erkrankungszahlen von offizieller Seite schon bedeutend höher (60.000 - 100.000 Neurerkrankungen im Jahr) als bei der FSME, wobei einige Selbsthilfegruppen von mindestens 500.000 - 800.000 Neuerkrankungen im Jahr ausgehen. Eine besondere Schwierigkeit ist die Diagnose der Krankheit, weil nicht alle Ärzte eine Borreliose auf Anhieb erkennen. Doch gerade am Anfang der Borreliose bestehen die besten Chancen, die Krankheit sogar zu heilen. Auch ein Borreliose-Test kann oftmals falsch negativ (geschätzt 30 Prozent) sein, so dass der Patient im Glauben lebt, das er keine Borreliose hat, die Krankheit sich aber immer weiter im Körper ausbreiten kann. Sollte doch die Borreliose festgestellt werden, dann kann schon die nächste Hürde folgen, weil die Meinungen über die richtige Behandlung weit auseinandergehen. Während eine Gruppe von Experten der Meinung ist, dass 2 - 3 Wochen Antibiotika völlig ausreichend sind, halten andere Experten die Dauer in vielen Fällen für unzureichend. Der hartnäckige Erregerstamm der Borreliose gehört zur Familie der Spirochäten, deren Erreger mit der ernst zu nehmenden Syphilis verwandt ist. Wer den Behandlungserfolg überprüft haben möchte, wird vermutlich enttäuscht werden, denn es gibt keinen Test, der eine Borreliose als geheilt diagnoszieren kann. So gibt es eine einfache Theorie, die chronische Patienten auf die Palmen bringt, was sich "Post Lyme Syndrom" nennt. Das soll heißen, wenn zum Beispiel nach 3 Wochen Antibiotika immer noch Beschwerden vorhanden sind, dann gehen einige Experten davon aus, das die Symptome nicht von der Borreliose stammen können, sondern Restbeschwerden der geheilten Krankheit Borreliose ist. Die Theorie klingt absurd und scheint es auch wahrscheinlich zu sein. Es wird vermutet, dass das Post Lyme Syndrom mehr wirtschaftliche als gesundheitliche Aspekte hat. Denn nur unter dieser Voraussetzung ist jede Behandlung der Borreliose mit Erfolg gekrönt, was eigentliche ein medizinischer Skandal ist. Auch von den sogenannten Co-Infektionen der Borreliose wie zum Beispiel Chlamydia pneumoniae, Ehrlichien/Anaplasmen, Babesien, Chlamydia trachomatis hört man recht selten, dennoch sollten sie bei Bedarf mitbehandelt werden. Bleibt nur zu hoffen, dass Sie bei einer Borreliose gleich rechtzeitig zum richtigen Arzt kommen, der die Krankheit richtig behandeln kann. Sonst kann sich das Leben auf eine Weise ändern, die Sie nicht vermöglich hielten.

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Ein Youtube Beitrag zum Thema "Borreliose: Behandlungsfehler-Rekord".
In dem Video von "BorrelioseFSME" wird vom Privatdozent Dr. med. Berghoff erklärt,
was für Schwierigkeiten bei der Behandlung der Lyme Borreliose entstehen können.


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