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Viele Textilien aus Fernost sollen mit giftigen Chemikalien belastet sein

Viele Textilien aus Fernost sollen mit giftigen Chemikalien belastet sein


Ein neuer Giftskandal für die Gesundheit und die Umwelt hat Greenpeace gefunden. In einer Untersuchung von Kleidungsstücken fanden Experten giftige Chemikalien, die durch das Waschen der Kleidung das Trinkwasser belasten kann. Zwar soll keine direkte Gefahr für unsere Gesundheit bestehen, doch das Trinkwasser wird durch das nonylphenolhaltige Abwasser für Millionen Menschen in den Herstellerländern belastet. Schon 2002 hat Greenpeace vor dem Hormongift gewarnt, weil das Nonylphenol auch in Bier, Äpfel oder Wurst mit gewissen Rückständen zu finden war. Wer jetzt denkt, Fernost ist weit weg, das betrifft mich nicht, kann sich täuschen, denn zum Beispiel kann sich das Gift auch in Fischen anreichern. Auch durch das Waschen der Kleidung kommt diese Chemikalie in unser Abwasser.

Sind viele Textilien mit Giftstoffen belastet und gefährten unsere Gesundheit?

Was wurde bei der Untersuchung von Greenpeace herausgefunden?

Die Experten von Greenpeace untersuchten 78 Kleidungsstücke aus ganz Europa (18 Länder), wovon 53 Textilien mit der giftigen Chemikalie Nonylphenolethoxylate belastet waren. Selbst von namhaften Herstellern waren Kleidungstücke dabei, wovon 4 belastete Textilien von Läden aus Deutschland stammten. Der Einsatz von Nonylphenolethoxylate und Nonylphenole sind laut der europäischen Union von 2003 für viele Prozesse zur Herstellung verboten. Und das vermutlich nicht ohne Grund.

Was für Schäden für die Gesundheit und Umwelt kann die Chemikalie anrichten?

Für Importartikel für Textilien gibt es in der EU eine Bestimmung. So darf pro Kilogramm nur 1000mg (0,1 Prozent) Nonylphenol enthalten sein. Ein T-Shirt aus den Philippinen hatte aber ein Nonylphenolwert von 27.000 mg. Wenn diese Chemikalie durch die Herstellung oder durch das Waschen in die Umwelt gelangt, kann es Wasserlebewesen schädigen und für den Menschen gefährlich werden. So steht die Substanz im Verdacht, dass sie zum Rückgang der Spermienzahl führt, am Immunsystem gewisse Schäden anrichten kann, Reproduktionsschäden anrichtet und letztendlich auch zu Krebs führen soll. Die Chemikalie soll ähnlich wie ein Östrogen Hormon wirken. Quelle: http://www.greenpeace.de


Wie kann ich mich allgemein schützen vor Schadstoffen in Textilien?

Zwar gibt es keinen Königsweg, der Sie vor Schadstoffen schützen kann, aber Sie können durch Vorsichtsmaßnahmen manche Gefährdung beschränken. Grundsätzlich sollten Sie die Kleidungsstücke vor dem Tragen waschen. Vorsichtig sollten Sie sein, wenn das Textil schon beim Kauf stark riecht. Für Allergiker oder anderen Krankheiten der Haut kann der Hinweis wichtig sein, das auf dem Kleidungsstück "Farbe blutet aus" oder "Vor dem Tragen waschen" sowie "separat waschen" steht, da so die Möglichkeit besteht, dass die Farbe eventuell auch schon beim Schwitzen auf die Haut übertragen werden kann. Wer die Wäsche bügelt, sollte sicherheitshalber das Fenster dabei öffnen, damit die möglichen Giftstoffen durch die feuchte Wärme entweichen kann. Wurde die Kleidung in die Reinigung gegeben, wäre es gut, diese Kleidung besser einen Tag ins Freie zuhängen, damit der Stoff auslüften kann. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn die Billigware aus Fernost stammt. Oftmals werden dort die Textilien mit Pilzvernichter oder Schimmelblocker eingesprüht.


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Ein Youtube Beitrag zum Thema "Greenpeace: Textilindustrie verdreckt Chinas Flüsse".
In dem Video von "NTDde" wird gezeigt, was wie die Flüsse in China verschmutzt sind.


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