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Syphilis

Syphilis ( Lues, Harter Schanker)


Krankheitszeichen der Syphilis :

1. Stadium : Von etwa 2 bis 6 Wochen nach der Infektion bilden sich erbsengroße, schmerzlose Knötchen an der Ansteckungsstelle, meistens im Gesicht, Finger oder Geschlechtsteilen. Es kann nicht bemerkt werden und schwillt meist unbehandelt nach 6 Wochen wieder ab. Die Lymphknoten bei der Infektionsstelle schwellen nach 4 Wochen schmerzfrei an und bleiben angeschwollen.




Diagnose von Krankheiten durch den Arzt

2. Stadium : Von etwa 8 bis 10 Wochen nach der Infektion bilden sich Hautausschläge an verschiedenen Körperstellen von hell bis braunrot. In dieser Phase sind Haarausfall oder Leberentzündungen möglich. Auch kann es zu Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden und Abgespanntheit kommen und die Temperatur kann leicht ansteigen. Eventuell ist das zentrale Nervensystem betroffen. Die Symptome können nach Monaten wieder weggehen, obwohl die Syphilis-Erreger weiter im Körper sind.

3. Stadium : Ab etwa 3 - 5 Jahren können vielfältige Hautausschläge entstehen. Auch kann im Gehirn, Leber und Hoden gummiartige Knoten sich bilden. Alle Organe können davon betroffen sein. Von speziellen Entzündungen im Gehirn bis hin zu Gefäßerkrankungen oder Nerven - Krankheiten können auftreten.

Spätere Erscheinungen :
Ab etwa 20 - 30 Jahren kann es zu schweren Lähmungen oder anderen Krankheiten kommen.

Ursache und Entstehung der Syphilis :

Bei dem Erreger dieser ansteckenden Krankheit handelt es sich um das spiralförmige Bakterium Treponema pallidum. Sie können über kleinste Verletzungen der Schleimhaut oder der Haut in den Körper eindringen. Am häufigsten wird es bei intimen Handlungen übertragen. Durch das zu späte Erkennen dieser Krankheit kann eine Übertragung der Syphilis ohne Wissen des Erkrankten geschehen. Einen gewissen Schutz kann da das Kondom bieten.

Behandlung der Syphilis :

Diese Krankheit sollte ausschließlich von einem Arzt behandelt werden, damit die Syphilis auf keinen Fall verschleppt wird. Desto früher mit der Behandlung begonnen werden kann, umso besser sind die Heilungschancen der Krankheit. Zur Behandlung wird oft Penicillin verschrieben und bei Allergien meist durch Tetrazykline, Makrolide oder Chephalosporine ersetzt. Bei Schwangeren wird oft Erythromyzin verwendet. Erkrankte sollten Ihre früheren sexuellen Bekanntschaften über diese Krankheit informieren, damit sie sich gegebenenfalls ebenso in Behandlung begeben können. Auch heute noch ist Syphilis eine ernstzunehmende Krankheit. Es gibt bei Syphilis keine Immunität.


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