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Spina-bifida

Spina bifida


Krankheitszeichen von Spina bifida :

Die Fehlbildung dieser Behinderung entsteht meist beim werdenden Kind zwischen dem 22 - 28. Schwangerschaftstag. Durch die Fehlbildung der Wirbelsäule kann das Baby je nach Schwere der Behinderung mit Lähmungen im Bereich von Darm, Muskulatur und Harnblase, sowie auch Empfindungsstörungen auf der Haut auf die Welt kommen. Außerdem haben fast 80 % der betroffenen Babys eine Störung im Kreislauf des Gehirnwassers, was sich dann zusätzlich zu einem Hydrozephalus (Wasserkopf) entwickeln kann.

Baby hält Daumen zum Schutz

Ursache und Entstehung von Spina bifida :

Die Ursachen sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Bis zur der 4. Schwangerschaftswoche bildet sich ein Ring um die Wirbelsäule. Bei einer Fehlbildung entsteht ein Spalt, in dem sich Rückenmark freisetzen kann. Man geht davon aus, dass Umwelteinflüsse und die Gene eine Rolle spielen. Wobei in einer Studie herausgefunden worden ist, dass ein Mangel von dem wasserlöslichen Vitamin Folsäure die Krankheit begünstigen kann. So gibt es die Auffassung, dass 50 % der Anzahl der Krankheiten von Spina bifida verhindert werden könnten, wenn ausreichend Folsäure zugeführt würde. Viel Folsäure kommt in natürlicher Form in Grünkohl, Spinat, Brokkoli und Wirsing vor, wobei das Vitamin sehr hitzeempfindlich und lichtempfindlich ist. In Deutschland sind bei 1000 Geburten ca. 1 - 2 Babys betroffen von der schweren Form der Krankheit.

Behandlung von Spina bifida :

Bei einer Schwangerschaft ist es ratsam, baldmöglichst zu einem Frauenarzt zu gehen. Dieser kann durch eine Fruchtwasseranalyse meistens feststellen, ob das werdende Kind betroffen von dieser oder anderen Krankheiten ist. Auch eine Ultraschalluntersuchung kann Aufschluss bringen. Nach der Geburt des behinderten Kindes gibt es Möglichkeiten der Behandlung. So kann z. B. der Hydrozephalus oft durch eine Operation gemildert werden. Auch die anderen Begleitumstände können durch medizinische Behandlungen abgeschwächt werden. Die Vorbeugemaßnahmen mit der Folsäure sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt absprechen, besonders wenn eine Schwangerschaft geplant ist.


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