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Die Krankheit Sklerodermie

Die Krankheit Sklerodermie


Krankheitszeichen einer Sklerodermie :

Die Krankheit Sklerodermie kann sich durch viele Symptome zeigen. Von Gelenkschmerzen, kaum heraussteckbare Zunge, trockene Scheide, trockener Mund, an den Fingerkuppen offene Stellen, Durchblutungsstörung mit möglicher bläulichen oder bleicher Verfärbung der Zehen und Fingern, Appetitlosigkeit, Bindehautentzündungen, Gewichtsverlust, glatte, derbe und starre Haut, Schluckbeschwerden bis hin zu Schmerzen.

Physikalische Behandlung gegen Sklerodermie und andere Krankheiten

Ursache und Entstehung einer Sklerodermie :

Die genaue Ursache der Krankheit Sklerodermie ist nicht bekannt. Man vermutet, das Chemikalien wie Silikatstaub, Polyvinylchlorid, hoch radioaktivem Material und der Wirkstoff eines Tuberkulose-Mittel Isoniazid an der Entstehung der Krankheit beteiligt sein kann. Außerdem sollen Frauen ein erhöhtes Risiko haben, wenn Sie in Ihrer Brust ein Silikonimplantat eingesetzt haben. Das Abwehrsystem des Körpers funktioniert nicht mehr richtig, ähnlich eine Autoimmunkrankheit. Dabei entzündet sich das Bindegewebe und kann die Haut, die Lunge, die Schleimhaut, die Nieren und die Verdauungsorgane schädigen. Es gilt dabei zu unterscheiden zwischen einer zirkumskripten (lokalen) Sklerodermie (hauptsächlich betroffen das Bindegewebe der Haut) und einer systemischen Sklerodermie (hauptsächlich betroffen die inneren Organe und das Gefäßsystem). Auffällig ist, das 8 x mehr Frauen von der Krankheit betroffen sind als Männer, wobei die Sklerodermie bei den Männern wiederum häufig ungünstiger verlaufen kann. Ca. 50.000 Menschen sind in Deutschland an der Sklerodermie erkrankt.

Behandlung einer Sklerodermie :

Bei Verdacht auf Sklerodermie sowie auch bei anderen Krankheiten und Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. Da es sich besonders bei der systemischen Sklerodermie um eine ernste Krankheit handelt ist eine baldige Behandlungsaufnahme erforderlich. Die Diagnose kann durch die Untersuchung der Parameter des Immunsystems gestellt werden. Dazu braucht es aber meist einen erfahrenen Arzt. Bei der Behandlung kommt es auf den Verlauf und die Form der Krankheit an. Eine immunsuppressive Therapie ist bei ca. 50 % der Patienten erforderlich. Auch kommen oft die Medikamente wie Cyclophosphamid und Methotrexat zum Einsatz. Um die richtige Therapie zu finden, bedarf es meist das Können eines Spezialisten. Zur Selbsthilfe sollten die Patienten möglichst den Wasserkontakt und die Kälte meiden. Außerdem ist es ratsam sich viel zu bewegen, um die Gelenke vor Einsteifung zu schützen. Auch gibt es regelmäßigen Treffen der Landesgruppen der Scleroderma Liga e.V., wo sich Patienten zum Austausch treffen können. Die Liste finden Sie unter Selbsthilfegruppen auf dieser Webseite.


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