Bessere Gesundheit ohne Krankheiten


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Medizin: Sind unsere Evolution - Gene schuld an viele Krankheiten?

Medizin: Sind unsere Evolution - Gene schuld an viele Krankheiten?


Wer kennt die Krankheiten nicht z. B. Diabetes, Krampfadern, Übergewicht, Schlaganfall oder Bluthochdruck? Der Professor und Chef der Charité in Berlin sieht zwar die Menschheit im 21. Jahrhundert, nur der Körper ist nach wie vor von der Steinzeit geprägt, wo es in den Savannen um Sammeln und Jagen ging. Deshalb forschen die Wissenschafter an den Genen und warum wir in der heutigen Zeit trotz allem medizinischen Forschritt immer noch an Zivilisationskrankheiten leiden. Leider ist die Gruppe der wissbegierigen Mediziner zu dem Thema Evolutionsforschung noch klein, doch ist diese Thema möglicherweise der Schüssel zur besseren Gesundheit der Menschheit. Um was geht es da genau?

Der Mensch braucht die Natur zur eigenen Gesundheit

Was war in der Steinzeit für den Körper wichtig?

Führer musste der Körper bestimmte Funktion beherrschen um überleben zu können. Das war einmal schnelles Umschalten von der Flucht zur Jagt. Wenn große Tiere kamen rannte man vor ihnen weg und wenn kleine Tiere kamen jagte man ihnen hinterher. Eins war sicher, für die Ernährung mussten wir damals viel körperlich Arbeiten. Bei Wassermangel und Salzknappheit wurde die Regulierung des Blutdrucks durch das (RAS) Renin - Angiotensin - System gesteuert, was den Körper vor Austrocknung schützen sollte. Diese RAS System läuft in der heutigen Zeit weiter, obwohl es eigentlich nicht mehr so gebraucht wird.

Wie reagiert der Körper im 21. Jahrhundert?
Durch den technischen Fortschritt konnte sich der Körper nicht so schnell umstellen und der neuen Umgebung anpassen und das hat Folgen. Heutzutage haben wir weniger Bewegung als Frührer und essen auch mehr, auch das Salz ist bei uns reichlich vorhanden. Das Gleichgewicht der Selbstregulation gerät aus den Fugen und unser eigen für die Steinzeit konzipierten Renin - Angiotensin - System läuft immer weiter auf Hochtouren. Das kann nicht gut gehen und wird früh oder später zu Krankheiten führen.

Welche Krankheiten sind für die verzögerte Evolutionsanpassung typisch?
Wie schon oben erwähnt sind Krankheiten wie Diabetes, Krampfadern, Übergewicht, Schlaganfall oder Bluthochdruck typisch in unsere Zeit, wo wenig Bewegung und zuviel Essen mit viel Salz eine normale Lebensweise geworden ist. Aber auch außer den Stoffwechselkrankheiten hat sich noch eine andere Krankheit eingeschlichen, deren Ursprung vermutlich in der Evolution zu suchen ist. So war der Fluchtreflex aus Angst wichtig, um in der Steinzeit überleben zu können. Doch im 21. Jahrhundert ist es gar nicht mehr so einfach davon zu laufen, weil sich dadurch das Problem (z. B. Arbeitsplatz, Schulden, Armut) oft nicht löst. Aus der fehlenden Möglichkeit zur Flucht zeigen sich dann mögliche Krankheiten wie Depressionen oder psychische Erkrankungen. Aus der Logik der fehlenden Evolution Anpassung stellt sich Frage, ob das Leben in unserer Gesellschaft noch menschliche Züge hat?

Was kann tun, um unser Steinzeitverhalten in der Neuzeit anzupassen?
Die Frage könnte auch lauten: Sind wir Opfer eine falschen gesellschaftlicher Entwicklung? Dazu sollte man erst einmal klären, warum wir uns so entwickelt haben, wie wir sind. Dann können wir unser Leben so umbauen, das ein menschengerechtes Leben möglich ist. Auch eine evolutionäre Medizin sollte im Gesundheitssystem eingebaut werden, damit die Mediziner auch in Richtung einer Vorsorge für Menschen arbeiten können. Leider wurde bisher die Theorie nicht sonderlich ernst genommen. Erste Hilfe kann jeder durch mehr Bewegung und weniger Essen mit weniger Salz erreichen. Auch zurück zur mehr Natur kann ein Weg sein. Ob das allerdings ausreicht wird die Forschung zeigen. Quelle: http://www.abendblatt.de


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