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Hormonmangel: Schilddrüsenunterfunktion

Hormonmangel: Schilddrüsenunterfunktion


Krankheitszeichen einer Schilddrüsenunterfunktion :

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann sich durch viele Symptome wie z. B. durch Müdigkeit, Leistungsschwäche, struppiges und glanzloses Haar, ständiges Frieren, Konzentrationsschwäche, heisere oder raue Stimme, Kropfbildung durch größer werdende Schilddrüse, geschwollenes Gesicht, vergrößerte oder verdickte Zunge oder Lippen, möglichen Haarausfall, Verstopfung, Zyklusstörungen, depressive Verstimmung, psychische Beschwerden, verlangsamter Lebensrhythmus, verspätete Pubertät, rätselhaftes Übergewicht, Potenzstörungen, trockene, raue und auch kühle Haut oder erhöhter Cholesterinspiegel bemerkbar machen. Die Krankheit birgt die Gefahr, dass die Beschwerden für manche Ärzte als unklare Altersbeschwerden fehlinterpretiert werden können und es zu einer Fehldiagnose kommen kann.

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Ursache und Entstehung einer Schilddrüsenunterfunktion :

In der Medizin wird zwischen einer angeborenen und einer erworbenen Schilddrüsenunterfunktion unterschieden. Während die angeborene Schilddrüsen Krankheit meist durch die Mutter vererbt (bei ca. 1 zu 4.000 Neugeborenen) wird und schon zu Beginn des Lebens auftritt, kann die erworbene Schilddrüsenunterfunktion durch z. B. eine Unter- oder Überversorgung des menschlichen Körpers mit Jod, durch einen Tumor, bei Nitratbelastungen, durch Störungen der Hormondrüse im Gehirn, bei bestimmten Medikamenten, durch eine Störungen des Immunsystems oder nach einer Strahlungstherapie ausgelöst werden. So sollen 5 Mal häufiger Frauen bei der Krankheit betroffen sein als Männer. Die Krankheit beginnt meist ab dem 40. bis 60. Lebensjahr und in Deutschland ist jeder ca. 100. Bürger von einer Schilddrüsenunterfunktion betroffen.

Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion :

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder bei anderen Krankheiten ist es ratsam, möglichst früh zu einem Arzt zu gehen. Der kann durch Eigenuntersuchungen oder durch eine Überweisung zum Facharzt feststellen lassen, ob eine Krankheit vorliegt. Dabei wird je nach Bedarf eine Blutuntersuchung, eine Sonografie (Ultraschalluntersuchung), Radio-Jod-Test, Szintigrafie und eine Feinnadelpunktion zur einer Diagnose angewandt werden. Bei einem positiven Befund folgt oft eine medikamentöse Behandlung z. B. mit Thyroxin Tabletten. Dies soll die fehlenden Hormone ersetzen und wird meist zu Beginn gering dosiert sein und dann in der Regel nur langsam erhöht, damit kein Organ durch den beschleunigten Stoffwechsel schaden nehmen kann. Die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion hören meist nach einer erfolgreichen Behandlung (nach einigen Monaten) auf. Trotz Symptomfreiheit kann es bei einer andauernden Schilddrüsenunterfunktion notwenig werden, weitere Tabletten einzunehmen, da sich die Hormonspeicher durch das Absetzen der Medikamente wieder leeren können.


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