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Dioxin - Alarm: Schafe mit hoher Dioxinbelastung - Droht Umweltskandal?

Dioxin - Alarm: Schafe mit hoher Dioxinbelastung - Droht Umweltskandal?


Bei einer Untersuchungsreihe wurde bei 97 % der getesteten Schafe eine Dioxinbelastung über dem Grenzwert festgestellt. Auch hatten die Fachleute bei den Schafen das krebserregenden PCB gefunden. Die hohen Gift - Belastungen sind bei Leberproben der Schafe in Ländern Niedersachen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern aufgedeckt worden. Daraufhin wurden an der Elbe entlang weitere Schafe untersucht, die auch eine hohe Belastung zeigten.

Schafe auf der Weide mit Dioxinbelastung

Der Glaube, dass es sich vermutlich um Altlasten des Flusses handele, wurde widerlegt, da auch im Inland Schafe mit Dioxin belastet waren. Der Gesundheit zu Liebe soll deshalb laut des NRW Umweltminister keine Schafsleber verzehrt werden, wogegen das Fleisch vom Schaf weiterhin unbedenklich sei. Wie gefährlich ist Dioxin? Bekannt wurde es 1976, wo es einen Chemieunfall in der Ortschaft Seveso gab. Und dabei reicht eigentlich unvorstellbar wenig, um dem Menschen Schaden zuzufügen.

Letztendlich kann es zu chronischen Krankheiten oder Vergiftungen und bei größerer Menge sogar zum Tode führen. Was ist die Ursache der hohen Menge an Dioxin bei den Schafen? Darüber wird noch gerätselt. Als mögliche Ursache nimmt man an, dass die Belastung aus der Luft erfolgt ist. In Verdacht geraten sind Müllverbrennungsanlagen, da häufig in der Nähe höher Werte gemessen worden sind. Auch will man verstärkt Luft und Bodenproben, als auch Futteranalyse durchführen.

Ob das zur Ursachenfindung reicht wird man sehen, denn es scheint ein Länderübergreifendes Problem zu sein, denn auch in Dänemark und in der Schweiz wurden ähnliche Dioxin - Funde gemacht. Der Grüne Abgeordnete Johannes Remmel befürchtet, dass es sich hier nur um die Spitze des Eisbergs handelt, was vom Umweltministerium als Panikmache abgetan wurde. Um die Gesundheit der Bürger zu schützen, sollte allerdings rasch gehandelt werden, bevor betroffene Menschen auf die mögliche Gefahr durch Krankheiten aufmerksam machen. Quelle: http://www.tagesspiegel.de


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