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Die Kinderkrankheit: Röteln

Die Kinderkrankheit: Röteln


Krankheitszeichen von Röteln :

Etwa 11 - 21 Tagen nach der Ansteckung mit dem Rötelnvirus kann ein Ausschlag auftreten, in dem man oft hellrote und etwa linsengroße Flecken sieht, die im Gesicht beginnen und sich später am ganzen Körper zeigen können. Häufig treten am Nacken und Hals gewisse Schwellungen am Lymphknoten auf, deren kleine Knötchen ertastbar sind. Doch bei Kindern (ca. 30 %) kann es vorkommen, dass diese Krankheit gar nicht bemerkt wird. Auch die Symptome sind bei diesen Kindern häufig nur mit minimalen Fieber oder andere kaum merkbaren Symptomen begleitet. Tritt die Krankheit erst im Erwachsenenalter auf, kann das Risiko der Komplikationen zunehmen. Besonders gefährlich kann es in der Schwangerschaft werden, wenn es zu einer Rötelninfektion kommt. Deshalb wird dringend empfohlen, dass sich schwangere Frauen von erkrankten Rötelnpatienten fernhalten.

Ärztin übersucht Baby nach Krankheiten

Ursache und Entstehung von Röteln :

Bei der Kinderkrankheit Röteln handelt es sich um eine hochansteckende Virusinfektion, die beim direkten Kontakt übertragen werden und kaum über Gegenstände (Spielzeug oder Türgriff). In der Regel hinterlässt eine ausgestandene Röteln Krankheit eine lebenslange Immunität. Auch gibt es bei der Krankheit eine Schutzimpfung. Doch wenn auch die Impfungsrate in der Bevölkerungsgruppe niedrig ist, kann man davon ausgehen, dass ca. bis zu 90 % der Kinder an der Infektion auf dem natürlichen Weg erkranken. In der Schwangerschaft kann diese Virusinfektion bei der Mutter schwere Schäden an dem Embryo hinterlassen. Weltweit kommen so ca. 100.000 Kinder jährlich auf die Welt, die eine vorgeburtliche Schädigung durch Röteln der Mutter haben, dass in der Medizin auch Rötelnembryofetopathie genannt wird. Sollte eine schwangere Frau einen Kontakt mit einem erkrankten Rötelnpatient gehabt haben, sollte Sie innerhalb von 72 Stunden (so schnell wie möglich) Ihren Frauenarzt aufsuchen, der dann eine vorbeugende Behandlung durchführen kann. In der Regel sind Röteln ca. 7 Tagen vor dem sichtbaren Ausschlag sowie 5 Tage nach dem Ausschlag ansteckend. Hat sich der Patient mit Röteln angesteckt und durchlebt, dann gibt es in der Regel auch eine lebenslange Immunität vor der Krankheit.

Behandlung von Röteln :

Zwar sind meist die Röteln harmlos, doch sollten Sie die Krankheit fachärztlich abklären lassen, um dem betroffenen Kind die Beschwerden zu erleichtern und auch um Komplikationen rechtzeitig zu erkennen. Auch sollte abgeklärt werden, ob es sich überhaupt um Röteln handelt, insbesondere wenn z. B. Ohrenschmerzen oder Husten dazukommen. In der Zeit der Krankheit wäre es gut, wenn sich das Kind schonen oder je nach Symptomen auch ins Bett legen würde. Zur Vorbeugung gegen Röteln gibt es eine Schutzimpfung. Zum Schutz vor einer Ausbreitung der Röteln sollte das erkrankte Kind nach dem Ausbruch (Ausschlag) möglichst die ersten sieben Tage nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen.


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