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Das Risiko von Krankheiten kann steigen, wenn das Fleisch behandelt ist

Das Risiko von Krankheiten kann steigen, wenn das Fleisch behandelt ist


Bis vor kurzem war man der Annahme, dass rotes Fleisch grundsätzlich ungesund ist. Das wurde jetzt genauer untersucht und die US Forscher haben festgestellt, das es dabei Unterschiede gibt. Und diese Studienanalyse (veröffentlicht durch das Fachjournal Circulation) war sehr groß. So haben rund 1,2 Millionen Menschen, deren Studien ausgewertet wurden, daran teilgenommen. Bei der Analyse wurde festgestellt, dass 24.000 Teilnehmer an einer koronaren Herzerkrankung und 11.000 Probanden an einer Diabetes erkrankten. Doch welche Sorte von rotem Fleisch war jetzt für ein erhöhtes Risiko an bestimmten Krankheiten verantwortlich und besteht eine Gefahr für die Gesundheit?

Nicht alle roten Fleischsorten sollen für die Gesundheit gefährlich sein

Welches rote Fleisch hat ein erhöhtes Gesundheitsrisiko?

Dabei gilt es zu unterscheiden zwischen behandeltes und unbehandeltes Fleisch. Unbehandeltes Fleisch war bei der Analyse z. B. Schwein, Rind oder Lamm, wogegen behandeltes Fleisch durch Salzen, Pökeln oder Räuchern wie bei vielen Sorten von Speck, Würstchen, Aufschnitt oder Schinken konserviert war. Bei früheren Studien wurde dieser Unterschied (siehe rotes Fleisch kann das Sterberisiko erhöhen) aber nicht gemacht. Da soll aber in sofern von Bedeutung sein, weil unbehandeltes Fleisch laut der neusten Studie kein Krankheitsrisiko darstellen soll.

Welches Krankheitsrisiko hat laut Studie nun behandeltes Fleisch genau?
Bei behandeltem Fleisch soll schon eine geringe Menge von 50 g täglich zu einem erhöhten Risiko für bestimmte Krankheiten darstellen. So würde durch z. B. 50 g Wurst täglich das Risiko um 19 Prozent erhöht sein, an Diabetes zu erkranken und bei koronaren Herzkrankheiten um rund 42 Prozent.

Warum kann behandeltes Fleisch so gefährlich für die Gesundheit sein?
Im Durchschnitt wurde bei behandeltem Fleisch um einiges mehr (50 Prozent) an Konservierungsstoffe (z. B. Nitrate) gefunden, sowie 4 x soviel an Natriumsalzen. Das kann zu Folge haben, dass bestimmte Krankheiten begünstigt werden. Die Forscher empfehlen, maximal 50 g wöchentlich an behandeltem Fleisch zu verzehren, um die Gesundheit nicht zu gefährden. Unbehandeltes Kotelett, Lammkeule oder Steak sollen weiterhin erlaubt sein, da keine Gesundheitsfolgen zu erwarten sind.


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