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Das Risiko von Krankheiten soll steigen, je früher die Mädchen in die Pubertät kommen

Das Risiko von Krankheiten soll steigen, je früher die Mädchen in die Pubertät kommen


Wissenschaftler haben in Studien (aus Dänemark, England, Schottland und Italien) herausgefunden, das Mädchen immer früher geschlechts-frei werden. Dabei wurden in Langzeitstudien untersucht, was denn die Ursache der frühen Pubertät sein kann. Leider hat sich herausgestellt, das teilweise Umweltgifte, zu viel Fernsehen und falsche Ernährung mit dazu beitragen, dass Mädchen bis zu 6 Jahren früher Ihre Tage bekommen, als vor hundert Jahren. Doch dieser Umstand hat auch Folgen, denn wie die Forscher herausgefunden haben, kann es auch das Risiko von schlimmen Krankheiten eventuell erhöhen.

Frühe geschlechtsreife bei Mädchen kann zu Krankheiten führen

Was können die Ursachen sein, das viele Mädchen immer früher Geschlechtsreif werden?

Die dänische Studie sieht in ihrer Untersuchung die falsche Ernährung und Umweltgifte als Ursache der frühren Pubertät. Dabei wurden ca. 3.300 Kinder in 2 Gruppen gleichmäßig aufgeteilt. Die eine Gruppe erhielt fleischarme Kost und die andere Gruppe bekam auf den Speiseplan viel Fleisch. Sie fanden raus, das wenn weniger Fleisch konsumiert wurde, auch die Periode im Vergleich weniger verfrüht kam. Auch bei den Umweltgiften wurde ein vermutlicher Übeltäter gefunden. Die Chemikalie Bisphenol A war in Baby Flaschen und Getränkedosen zu finden. So vermuten nun die Forscher, da die Chemikalie Bisphenol A ein hormoneller Schadstoff ist, kann es den Hormonhaushalt möglicherweise stören. Selbst das Umweltbundesamt empfiehlt den Herstellern, schon jetzt freiwillig auf die Chemikalie zu verzichten, da mögliche Gesundheitsrisiken nicht ausgeschlossen sind. Einen anderen Punkt fanden die Forscher aus Italien, die in dem Dauerfernsehen eine Gefahr für die Gesundheit sehen. Der Grund soll das Hormon Melatonin sein, der durch das Dauerfernsehen oder durch langes Computerspielen zu niedrig sein soll. Daraufhin bekamen die Kinder der Studiengruppe totales Computer und Fernsehverbot. Selbst künstliches Licht sollte möglichst bei den Kindern ganz eingeschränkt werden. Im Schnitt hatten die Kinder nach 1 Woche eine 30 % höheren Melatoninspiegel als zuvor und je jünger das Kind, umso stärker war der Effekt. Das Melatonin steuert den Rhythmus des Körpers für die Tag und Nachtphase. In Tierversuchen wurde festgestellt, dass bei geringer Konzentration des Melatoninspiegels auch einen Einfluss auf die Geschlechtsreife haben kann. Noch einen Grund zur verfrühten Geschlechtsreife sahen die Forscher in dem gestiegenen Durchschnittsgewicht bei den Kindern.

Was für Krankheiten sind bei zu früher Geschlechtsreife möglich?
Laut den Forschern sind später ein erhöhtes Risiko an Krankheiten wie Osteoporose oder Brustkrebs zu erwarten. Selbst Herz - Kreislauf - Krankheiten wurden erwähnt. Auch würden früher die Probleme als Teenager anfangen, was dann später die Mädchen für Krankheiten anfälliger machen soll. Aber auch Jungen können betroffen sein, denn in Schottland hatte ein Forscher festgestellt, dass mehrere Chöre Ihm mitgeteilt hatten, das vermehrt Jungen im Alter von 12 oder 13 einen Stimmbruch erlitten hatten. In der Universität Brighton will man aber noch keine konkreten Maßnahmen (z. B. Ernährungsratschläge) bekannt geben, da dafür noch weitere Studien erforderlich sind. Quelle: http://www.berlinonline.de


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