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Gesundheit: Weltweit soll das Quecksilber verboten werden

Gesundheit: Weltweit soll das Quecksilber verboten werden


Endlich auch mal eine gute Nachricht. In einer Konferenz in Nairobi, wo 140 Nationen beteiligt waren hat man sich geeinigt, das Schwermetall Quecksilber weltweit verboten werden soll. Laut des Umweltminister Gabriel kann man das Verbot als beschlossene Sache ansehen. Alleine in der Zahnmedizin werden in Europa jährlich bis zu 90.000 kg Quecksilber eingesetzt.

Zahnarzt in der Praxis freut sich über das Verbot von Quecksilber

Es wird geschätzt, dass sich über 2.000.000 kg Quecksilber in den Zahnfüllungen aller Europäer befindet. Warum das giftige Schwermetall in Verbindung mit anderen Werkstoffen gerade im Bereich der Medizin in den Mund der Patienten landet, ist eigentlich schleierhaft, außer vielleicht, dass Alternativen oft teuerer sind. Es gab schon immer Probleme wissenschaftlich zu beweisen, das Amalgam schuld an gewissen Krankheiten ist, weil das Thema viel Komplexer ist, als zu sagen: Die Dosis macht das Gift.

Jedenfalls freuen sich die Zahnärzte aus der Zahnklinik Hannover (Amedis) laut Pressemitteilung über das Verbot, denn sie haben auch noch nie Amalgam verwendet. Aber auch in anderen Bereichen macht man sich um die Gesundheit sorgen. So ist selbst in z. B. Energiesparlampen, Beizmitteln, Flüssigkristall-Displays, in manchen Batterien und in Leuchtstoffröhren meistens hochgiftiges Quecksilber vorhanden. Außerdem findet man auch in Fisch - Nahrungsmittel wie Thunfisch, Hai oder Heilbutt häufig Spuren von dem Gift, so dass das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, den Verzehr bei Schwangerschaft oder in der Stillzeit einzuschränken.

Die größte Belastung geht nach Schätzungen aber von Kohlekraftwerken aus, wo weltweit insgesamt jährlich bis zu 6.000.000 kg Quecksilber in die Umwelt gelangt. Nicht zu unterschätzen sollte man auch die Goldgewinnung in Entwicklungsländer, in dem man das Gold mit Quecksilber herauslöst. Die Gesundheit der Goldwäscher ist dort oft Nebensache. Die Absicht jedenfalls, das Quecksilber zu verbieten ist jedoch ein Glücksfall für Menschen und Umwelt: Quelle: http://www.openpr.de


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