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Krankheiten heute: Die Psychose

Krankheiten heute: Die Psychose


Krankheitszeichen von einer Psychose

Die meist typischen Anzeichen einer Psychose sind: Der Betroffene kann einen Realitätsverlust erleiden, in dem er seine Umwelt oder an sich selbst Veränderungen wahrnimmt, die er sich nicht erklären kann. Zwischen Phantasie und Wirklichkeit zu unterscheiden fällt schwerer und irgendwie wirkt vieles entfremdet. Das kann zur Angst führen und als Bedrohung wahrgenommen werden. Außerdem können Halluzinationen auftreten z. B. in Form von Stimmen hören und Befehle empfangen, deren Ursprung der Phantasie entspringt. Auch sind Veränderungen beim Spüren, Hören, Schmecken und Riechen möglich. Zudem kann es zu Wahnvorstellungen kommen, in dem der Betroffene der Psychose grundlos meint, er wird durch z. B. Strahlen oder Hypnose von irgendwem beeinflusst. Dabei würden die Gedanken des Kranken ausgelesen und Gefühle kontrolliert. Das Denken kann nicht mehr eingeordnet werden, so dass die Äußerungen unverständlich werden und er oft Schwierigkeiten hat, dem Gespräch zu folgen. Bei der Psychose kann eine Leere der Gefühle entstehen, so dass er depressiv wirkt. Die Stimmungen können schwanken und oft wirkt der Betroffene unruhig und Nervös. Das kann dazu führen, dass der Kranke bei z. B. einer traurigen Nachricht lacht. Viele Betroffene ziehen sich von der Umwelt zurück, wirken abwesend und schweigsam. Aus heiterem Himmel kann sich das Verhalten ändern und er lacht oder ist wütend, was mit der Halluzination zu tun haben kann. Dabei kann der Betroffene große Angst erleben, wenn z. B. der Kranke in seinen Wahngedanken von der Unterwelt oder Mafia bedroht wird. Allerdings müssen nicht alle Eigenarten der Krankheit auftreten, so dass es mehr als Hinweise einer möglichen Psychose zu sehen ist.

Frau vor beschlagener Fensterscheibe leidet an der Psyche

Ursache und Entstehung von einer Psychose

Bei nichtorganischen Psychosen sind die Ursachen heutzutage nicht bekannt. Es wird vermutet, dass die genetischen Faktoren eine Rolle spielen, denn häufig erkranken auch deren Kinder später, wenn die beiden Elternteile erkrankt waren. Eine nichtorganische Psychose wird so bezeichnet, wenn keine körperlich Ursachen für die Krankheit zu finden ist. So können extreme Belastungen wie z. B. das miterleben einer Katastrophe, Unfall, Missbrauch, Überfall, Überforderung, starker Stress oder Todesfall dazu führen, das eine reaktive Psychose ausbricht. Das Abwechseln von Depression und Manie nennt man affektive Psychose, wobei unter dem Begriff auch schwere Depressionen gemeint sein können. Auch die organische Psychose kann viele Ursachen haben. So können Drogen wie Ecstasy, Speed (Amphetamine) und Haschisch sowie ein Alkoholentzug ein Auslöser sein. Sind die psychotischen Zustände nach dem Drogenmissbrauch länger andauernd, werden diese als drogeninduzierte Psychose bezeichnet. Aber auch Tumore, Entzündungen, Schlaganfall oder Vergiftungen können das Nervensystem angreifen und eine organische Psychose auslösen. Laut der Krankheiten - Liste von Dr. Daunderer steht auch das Zahnamalgam in Verdacht, eine Psychose auszulösen. Oft sind aber mehrere Faktoren für einen Ausbruch der Krankheit verantwortlich.

Behandlung von einer Psychose

Gerade bei psychischen Krankheiten ist die rechtzeitige Behandlung enorm von Vorteil, deshalb sollte schon bei den ersten Symptomen ein Arzt aufgesucht werden. In Notfällen (auch am Wochenende) sollte eine Ambulanz eines psychiatrischen Krankenhauses aufgesucht werden. Die rechtzeitige Behandlung ist auch deshalb so wichtig, weil z. B. der Abbruch einer Ausbildung oder das Scheitern einer Beziehung durch die Krankheit eventuell vermieden werden kann. Bei einer Gefährdung zu psychischen Krankheiten gibt es zur Vorbeugung spezielle Trainingsprogramme, die das Risiko einer Erkrankung verkleinern kann, in dem die Bewältigungskompetenz gestärkt wird, die Stressbelastung verringert wird und der Umgang mit den Symptomen (auch in Gruppentherapie) trainiert wird. Übrigens heißt es nicht, dass wenn man eine Psychose hat, das man ein Leben lang darunter leiden muss und sozusagen Abgestempelt ist. Oftmals ist es möglich, nach der Behandlung ein relativ normales Leben zu führen. Bei der Schizophrenie zum Beispiel erlangen ca. ein Drittel der Patienten wieder eine vollständige Gesundheit.


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