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Muskelschmerzen: Polymyalgia rheumatica

Muskelschmerzen: Polymyalgia rheumatica


Krankheitszeichen einer Polymyalgia rheumatica :

Es kann bei dieser Krankheit zu Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Temperaturerhöhung, ausgeprägte Depressivität oder zur allgemeinen Schwäche kommen. Frühmorgens sind z. B. starke Muskelschmerzen im Beckengürtel-, Oberarme-, Oberschenkel-, Nacken- und Schulterbereich üblich und das Sehvermögen kann sich auch rapide verschlechtern. Die Nackenschmerzen können so stark sein, dass sie bis in die Augenregionen einstrahlen. Ein Verdacht auf einen Tumor kann durch den Laborbefund (BSG) bestehen, weil der Laborwert meist eine Blutsenkung feststellt. Gerade bei älteren Menschen ist eine Abgrenzung zu der Krankheit chronische Polyarthritis oft schwierig, zumal die typischen Merkmale einer Muskulaturschädigung bei den Laborwerten in der Regel fehlen. In Einzelfällen ist auch ein Tumor für die Symptomatik verantwortlich. Nach einer englischen Studie gibt es für die Krankheit Polymyalgia rheumatica die Klassifikationskriterien, bei denen 3 von 7 Kriterien bei dieser Krankheit erfüllt sein sollte:

  • Über 65 Jahren sollte das Alter des Patienten sein
  • Innerhalb 2 Wochen hat die akute Krankheit begonnen
  • Eine Stunde lang oder mehr soll eine morgendliche Steifheit der Muskeln bestehen
  • Oberarmdruck ist beidseitig
  • Die Beschleunigung des initiale BSG sollte in der 1. Stunde über 40 mm liegen
  • Schulterschmerzen die beidseitig sind, wobei auch die oben genannten Muskelschmerzen dazuzählen
  • Auftretender Gewichtsverlust oder Depressionen
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Ursache und Entstehung einer Polymyalgia rheumatica :

Die Ursachen dieser Krankheit sind bis jetzt nicht bekannt. Es wird vermutet, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt. Hauptsächlich betroffen von einer Polymyalgia rheumatica sind vorwiegend ältere Menschen, wobei Frauen etwas häufiger die Krankheit bekommen als Männer. Komplikationen wie massive Sehstörungen können auftreten, wenn z. B. bei der Schläfenschlagader die Innenwände der Blutgefäße sich entzünden können. Andere Gefahren für die Gesundheit drohen durch Thrombosen, Embolien oder Gefäßverschlüsse, selbst die Herzkranzgefäße können in seltenen Fällen betroffen sein. Da es sich bei der Polymyalgia rheumatica um eine ernste Krankheit handelt, sollte man sofort zum Arzt gehen. Eine erfolgreiche Behandlung kann sogar zu Schmerzfreiheit oder Symptomfreiheit führen. Eine Selbsthilfe soll bei dieser Krankheit nicht möglich sein.

Behandlung einer Polymyalgia rheumatica :

Um den Behandlungsanfang nicht zu verzögern, sollte man beim ersten Verdacht unverzüglich zum Arzt gehen. Sollten die Augen betroffen sein, so kann auch eine Notfallbehandlung im Krankenhaus erforderlich werden. Früher gab man bei dieser Krankheit alleinig Cortison, was oft zufolge hatte, das durch die hohe Vergabe es oft zu einer Knochenentkalkung kam, so das diese Patienten danach an einer Osteoporose litten. Deshalb hat sich die Therapie gewandelt, so dass man zwar immer noch Cortison gibt, allerdings nicht mehr in diesen Mengen. Unter anderem kommt jetzt auch noch z. B. Methotrexat oder Chloroquin zum Einsatz. Diese neuartige Therapie ist auf einen längeren Zeitraum ausgerichtet, so dass eine Therapiedauer von mindestens 1 Jahr empfohlen wird. Um die Gefahr einer Osteoporose durch Cortison zu senken, wird in manchen Foren empfohlen, mit Vitamin D3 und Calcium entgegen zu wirken. Fragen Sie Ihren Arzt danach.


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