Bessere Gesundheit ohne Krankheiten


Direkt zum Seiteninhalt

Die Parkinson-Krankheit ( Schüttellähmung )

Die Parkinson-Krankheit ( Schüttellähmung )


Krankheitszeichen von einer Parkinson Krankheit :

Die Krankheit beginnt oft schleichend mit einem leichten Zittern in der Ruhephase. Während des Schlafes oder in Bewegung verschwindet das Zittern am Anfang meist wieder. Ein typisches Symptom der Parkinson Krankheit ist die Bewegung des Zeigefinger und Daumen das so aussieht, als ob man mit einem kleinen Kügelchen spielt. Bestimmte Bewegungen können in manchen Fällen nicht mehr ausgeführt werden oder sind nur noch erschwert möglich. Das Gehen, manche Bewegung, Lidschlag oder Armbewegung verlangsamen sich und werden aufgrund der Bewegungsstörung im fortgeschritten Zustand deutlich weniger. Außerdem kann es zu depressiven Verstimmungen kommen, die Muskulatur, die Sprachfähigkeit und das Denken werden zunehmend eingeschränkter. Oft werden die Armen beim Gehen nicht mitbewegt, was zu Gleichgewichtsstörungen führen kann. Die Ausdrucksformen nehmen ab und die Sprache wirkt unverständlich und monoton. Durch die Versteifung der Muskulatur können Schmerzen auftreten.

Gehstock als Hilfsmittel bei Krankheiten

Ursache und Entstehung von einer Parkinson Krankheit :

Die heutige Wissenschaft weis zwar, wie die Parkinson Krankheit entsteht, aber nicht genau warum. Es wird vermutet, dass u. a. Umweltgifte (z. B. Amalgam) bei der Entstehung der Parkinson Krankheit eine Rolle spielen können. So sterben bestimmte Nervenzellen ab, die für die Dopamin Produktion verantwortlich sind. Fehlt diese biogene Substanz, ist das Gleichgewicht der Zellen durcheinander. Das Nervensystem funktioniert dann auch nicht mehr richtig. Warum die Krankheit bei einigen Menschen ausbricht und bei anderen nicht wurde noch nicht geklärt. In Deutschland sind ca. fast eine halbe Million Menschen betroffen und die Krankheit tritt meistens ab dem 50. Lebensjahr häufiger aus. Ab dem 75. Lebensjahr nimmt die Wahrscheinlichkeit daran zu erkranken wieder ab. Erst wenn ca. 70 % der Zellen, die Dopamin erzeugen abgestorben sind, treten meist die ersten Krankheitszeichen auf. In einer großen Studie mit 140.000 Menschen wurde festgestellt, dass der häufige Kontakt zu Pestiziden die Wahrscheinlichkeit an Parkinson zu erkranken um ca. 70 Prozent erhöhen kann. Manche Medikamente wie z. B. Neuroleptika können Beschwerden einer Parkinson Krankheit hervorrufen. Dies klingt aber meist nach dem Absetzen des Medikaments wieder ab.

Behandlung von einer Parkinson Krankheit :

Bei Krankheiten wie der Parkinson Krankheit sollte man umgehend zum Arzt gehen. Dieser kann die notwendigen Maßnahmen ergreifen und auch die richtige Behandlung einleiten. In der Regel erhält der Patient ein Medikament, um das fehlende Dopamin zu ersetzen. Im fortgeschrittenen Stadium muss das erforderliche L-Dopamin immer mehr zugeführt werden, bis diese Behandlung irgendwann wirkungslos werden kann. Zusätzlich bekommt der Parkinson Patient meist auch noch Krankengymnastik verschrieben um die verkrampfte Muskulatur in Bewegung zu halten. Hoffnung besteht bei Parkinson Patienten durch ein neues Medikament (z. B. Cuvalit), das den Dopamin Abbau verlangsamen soll. Gegen das Zittern wird manchmal auch Betablocker eingesetzt. Um die Symptome der Krankheit besser zu bewältigen, können auch eigene Maßnahmen helfen wie z. B. Ausreichend trinken und sinnvoll ernähren. Eine stressfrei Umgebung einrichten und sich viel bewegen. Außerdem können ein zweites Treppengeländer, Schuhe mit Klettverschluss und hohe Armlehnen eine praktische Hilfe sein und den Alltag erleichtern. Auch in einer Selbsthilfegruppe kann man sich Tipps und Anregung zum besseren Umgang mit der Krankheit Parkinson holen.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü