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Niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Niedriger Blutdruck (Hypotonie)


Krankheitszeichen - Niedriger Blutdruck (Hypotonie) :

Oft ist der niedrige Blutdruck gar nicht spürbar. Treten doch Beschwerden auf, dann kann sich Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kältegefühl, Schwarzwerden vor den Augen, Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Sehstörungen, Zittern, Ohnmachtsneigung, Leeregefühl im Kopf, Herzklopfen, Schwächegefühl oder Antriebsschwäche und Wetterfühligkeit zeigen. Bei Kindern können bei niedrigem Blutdruck u. a. Müdigkeit und Konzentrationsschwäche auftreten, wobei das Kind manchmal kein Frühstück essen möchte, sowie an Kopf- oder Bauchschmerzen leiden kann.

Blutdruckmessgerät zum Messen des Blutdrucks und zum Feststellen von Krankheiten des Herz- Kreislaufsystems

Ursache und Entstehung - Niedriger Blutdruck (Hypotonie) :

Es gibt 2 unterschiedliche Krankheitsformen des niedrigen Blutdrucks. Bei der essentiellen Hypotonie handelt es sich um einen Volumenmangel, der oft durch Flüssigkeitsmangel hervorgerufen wurde. Bei der orthostatischen Hypotonie handelt es sich um eine Kreislaufregulationsstörung, dass durch z. B. zu raschem Aufstehen auftreten kann, was auch in der Medizin als lagebedingter Blutdruckabfall bezeichnet wird. Bei vielen Menschen sackt das Blut in den Venen durch den niedrigen Blutdruck in die Beine ab, wo für eine kurze Zeit zu wenig Blut zurück zum Herzen fließt. Hauptsächlich soll eine schlechte Blutverteilung dafür verantwortlich sein. Die möglichen Ursachen können u. a. durch Infektionskrankheiten, durch psychische Krankheiten, spezielle Kreislauf oder Herzerkrankungen, durch anatomischen Körperbau von schlanken und großen Menschen, bei längeren Bettlägerigkeiten, durch Flüssigkeits- oder Blutverlust bei z. B. Durchfall, Erbrechen oder inneren Blutungen und bei neurologischen Krankheiten sein. Aber auch die Nebenwirkung von manchen Medikamenten wie z. B. bei Psychosen, gegen Bluthochdruck, bei einer Angina pectoris oder gegen Depressionen kann als Ursache von niedrigem Blutdruck sein. In Deutschland haben ca. 2,5 Millionen Bürger mit der Krankheit niedrigen Blutdruck zu kämpfen, wobei diese Bezeichnung niedriger Blutdruck als Krankheit hauptsächlich in Deutschland vorkommt, weil in anderen Ländern bei dieser Krankheit von "German disease" gesprochen wird, was so viel heißt wie, das es eine deutsche Krankheit ist.

Behandlung - Niedriger Blutdruck (Hypotonie) :

Treten bei dem niedrigen Blutdruck gewisse Symptome auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Aber auch ohne Symptome kann die Ursachenabklärung von Vorteil sein, da der niedrige Blutdruck auch ein Zeichen einer weiteren Krankheit sein kann. Kommt es zu Schwindel mit Ohnmachtsanfällen, kann es durch die Stürze zu schweren Verletzungen kommen. In der Regel macht der Arzt zu Ursachenbestimmung auch einen so genannten Schellong - Test. Dabei werden nach dem vorherigen Liegen der Blutdruck und der Puls nach dem Aufstehen gemessen. Je nach Ergebnis können dann unterschiedliche Medikamente verschrieben werden. Auch kann zur Vorbeugung der Krankheit in Absprache mit dem behandelten Arzt folgendes versucht werden: Wechselduschen mit kaltem und warmen Wasser, ausreichend Schlafen, geruhsam den Tag beginnen und je nach körperlichen Zustand sich sportlich Bewegen. Einige Betroffene der Krankheit versuchen durch Atemgymnastik, Schwimmen, Wassertreten, Kreislauf Sportarten, Kneippgüsse die Symptome des niedrigen Blutdrucks zu lindern. Andere Tipps von Betroffenen sind ein Spaziergang nach jedem Essen, langsames Aufstehen am Morgen, bis zu 8 Gläser Wasser am Tag trinken oder wer es verträgt auch mit Schwarztee oder Kaffee den Blutdruck anzuheben.


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