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Krankheiten der Atmungsorgane: Nasenpolypen (polyposis nasi)

Krankheiten der Atmungsorgane: Nasenpolypen (polyposis nasi)


Krankheitszeichen von Nasenpolypen :

Meistens verursachen die Nasenpolypen keine Beschwerden. Bemerkbar können sich die Nasenpolypen durch die erschwerte Nasenatmung machen. Auch kann man durch die Stimme manche Polypen erkennen, in dem der Betroffene näselt. Treten öfters Nasennebenhöhlenentzündung auf, kann die Ursache bei den Nasenpolypen liegen. Andere Beschwerden können Kopfschmerzen, eitriger Schnupfen, Halsentzündung, Mittelohrentzündung, chronische Bronchitis, Ohrenentzündung oder eingeschränkter Geruchsinn sein. Auch Schnarchen kann ein Anzeichen von Nasenpolypen sein.

Die Nase ist ein wichtiges Organ für die Gesundheit

Ursache und Entstehung von Nasenpolypen :

Aus der Nasennebenhöhle können von der Nasenschleimhaut die gutartigen Wucherungen in die Nasenhaupthöhle wachsen. Das Hauptproblem ist, dass die Nasenatmung durch die Polypen eingeschränkt werden können und somit die Reinigung, Befeuchtung und Erwärmung der Atemluft nur noch eingeschränkt möglich ist. Die Ursache ist noch nicht eindeutig geklärt. Eventuell können Pilzbesiedelung, Schmerzmittelunverträglichkeit oder Allergien die Ursache sein. Denn auffällig ist, dass Betroffene von Heuschnupfen, bei einer Acetylsalicylsäure Unverträglichkeit häufig auch Nasenpolypen haben. Auch bei Krankheiten wie der Mukoviszidose haben viele betroffene Kinder (ca. 35 %) gleichzeitig auch Polypen. Auch Mittelohrentzündungen treten besonders oft bei Kindern in Verbindung mit Nasenpolypen auf. Es wird geschätzt, dass ca. bei über 10 % der Bundesbürger in Deutschland im Laufe des Lebens die Nasenpolypen wachsen werden.

Behandlung von Nasenpolypen :

Wenn keine Beschwerden auftreten, müssen in der Regel die Nasenpolypen auch nicht behandelt werden. Treten Beschwerden auf, wird die Nase meist durch einen HNO (Hals-Nasen-Ohren) Arzt untersucht. Der kann mit einem Endoskop die Nase auf die Polypen untersuchen, was meist schmerzfrei ist. Bei kleinen Polypen wird öfters ein kortikoidhaltiges Nasenspray aufgeschrieben, um die Polypen zu verkleinern oder zurückzudrängen. Halten die Beschwerden an und sind die Nasenpolypen groß, dann kann auch eine relativ harmlose Operation notwenig werden. Wichtig dabei ist, die mögliche Ursache gleich mit zu behandeln und z. B. die möglichen Allergene zu meiden.


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