Bessere Gesundheit ohne Krankheiten


Direkt zum Seiteninhalt

Sind Nanopartikel teilweise so gefährlich für die Gesundheit wie Asbest?

Sind Nanopartikel teilweise so gefährlich für die Gesundheit wie Asbest?


Wir verwenden oftmals Produkte wie z. B. Sonnenmilch, Farben oder Zahncreme täglich. Doch wissen wir auch genau, was für Inhaltsstoffe diese Produkte haben? Sollte nämlich Titandioxid (Nanopartikel) darinnen sein, sehen Forscher aus Frankreich und der Schweiz eine Gefahr für die Gesundheit, weil dieses Nanoteilchen möglicherweise die Lunge angreifen können. Sie haben herausgefunden, dass die Wirkungsweise auf die Lunge ähnlich sein kann, wie dem gefährlichen Asbest. Wie viel Titandioxid werden jährlich produziert und in welchen Produkten heutzutage werden die Nanoteilchen verwendet? Was die Forscher von der Politik fordern und was Sie allerdings leider befürchten?

Symbolisch Darstellung von Nanopartikel, die im Verdacht stehen unsere Gesundheit gefährden zu können.

Wie viel Titandioxid (Nanoteilchen) werden jährlich produziert?

Wenn man vermutet, dass von Titandioxid eventuell eine Gesundheitsgefahr ausgehen kann, sollte man doch meinen, dass mit der Produktion dieses Stoffes sorgsam umgegangen wird. Doch jährlich werden 2 Millionen Tonnen davon produziert und sind oftmals in Produkten wie z. B. Sonnenmilch, Zahncreme, Farben, Medikamente, Kosmetikartikel und sogar in Lebensmittelfarben zu finden. Doch das Problem ist, das sich Forscher in der Frage, ob Nanopartikel der Gesundheit schaden kann, nicht wirklich einig sind. Als Begründung sehen die Pro-Nano Wissenschaftler zwar auch, das Titandioxid die Lunge angreifen kann, ob dabei allerdings auch dieselben Krankheiten wie beim gefährlichen Asbest entstehen, wäre damit nicht bewiesen. Das heißt also, weil es keine Langzeitstudien gibt, kann man auch nicht sagen, ob das Titandioxid auch Krebs auslösen kann. Das Problem war allerdings beim Asbest, dass es etwa 100 Jahre gedauert haben soll, bis man festgestellt hatte, dass es äußerst gefährlich für die Gesundheit ist.

Was die Forscher von der Politik als Gesundheitsvorsorge fordern?

Die besorgten Wissenschaftler fordern die Politik und Industrie auf, sorgsam mit den Nanopartikeln umzugehen. Denn kein Geringer als der Louis-Jeantet Preisträger Jürg Tschopp für die Medizin hat klar festgestellt, das Titandioxid auf das Bauchfell und die Lunge eine entzündliche Wirkung hat. Deshalb gilt es, bessere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um die Bevölkerung von den Gefahren der Nanotechnologie zu schützen. Auch gibt es deutliche Hinweise, das doch von den Nanopartikeln ein Krebsrisiko ausgeht. Die Politik sollte sich Maßnahmen erarbeiten, die die Menschheit vor den Gefahren schützen kann. Doch dauert es auch damals sehr lange, bis nach den ersten Hinweisen zur Krebsgefahr von Asbest endlich gehandelt wurde. Quelle: http://bazonline.ch


Ein Youtube Beitrag zum Thema "Nanopartikel: Empa untersucht mögliche Risiken"
In dem Video wird von "EmpaChannel" gezeigt, ob eventuell Nanopartikel gefährlich sind.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü