Bessere Gesundheit ohne Krankheiten


Direkt zum Seiteninhalt

Die Krankheit Mukoviszidose

Die Krankheit Mukoviszidose


Krankheitszeichen einer Mukoviszidose :

Häufig wird die Mukoviszidose bemerkt, wenn Vater oder Mutter auf der Haut des Babys den Schweiß als sehr salzig empfinden. Schon im Säuglingsalter können kranke Kinder einer Mukoviszidose an einer schweren Bronchitis leiden, die häufig mit den Jahren chronisch werden und sich mit Husten, Atemnot oder starker Schleimbildung zeigen kann. Da das Sekret nicht richtig abtransportiert wird, kann sich ein Nährboden bilden, der die Gefahr einer Lungenentzündung erhöht. Außerdem ist bei den Kindern meist auffällig, dass es zur mangelnden Gewichtszunahme kommt und allgemein betrachtet wachsen die Kinder häufig auch nicht so gut. Der Stuhl ist oft hell glänzend und dünn, wobei er auch faulig riechen kann. Durch den Eiweißmangel wirken die Kinder wie aufgeschwemmt, da es im Körper zu Wassereinlagerungen kommen kann. Zusätzlich haben diese Kinder eine Diabetes mellitus von rund 2 Prozent und bei Erwachsenen liegt der Durchschnitt bei ca. 50 Prozent.

Wenn ein Kind an Krankheiten leidet, ist es meist sehr schlimm für die Eltern

Ursache und Entstehung einer Mukoviszidose :

Bei der Mukoviszidose (auch zystische Fibrose genannt) handelt es sich um eine erbliche Erkrankung, die häufig auch eine Stoffwechselstörung ist. Als Ursache wird eine Mutation des Chromosoms sieben vermutet, wobei scheinbar über 1000 unterschiedliche Mutationen dieses speziellen Gen (CFTR) bekannt sind. In Deutschland leiden zurzeit rund 8000 Menschen an dieser Krankheit. Jährlich kommen ca. 300 Kinder auf die Welt, die an Mukoviszidose erkrankt sind. Während bei uns die Erkrankungsquote bei rund 1:2000 liegt, tritt diese Krankheit am seltensten in Asien mit ca. 1:90.000 pro Geburt auf. Während früher viele Betroffene schon im Jugendalter verstarben, stehen heutzutage die Chancen gut, dass die Lebenserwartung deutlich höher liegt. Im Durchschnitt werden die Patienten heute schon ca. 35 Jahre alt, wobei die jetzt geborenen erkrankten Babys bis zu 50 Jahren oder mehr alt werden können. Allerdings können die durchzuführenden Maßnahmen die Eltern und das Kind belasten, da sie täglich und regelmäßig durchgeführt werden müssen und oft sehr mühevoll sind.

Behandlung einer Mukoviszidose :

Diese Krankheit bedarf unbedingt der ärztlichen Behandlung. Doch auch wenn sie schon in Behandlung sind und sich der Allgemeinzustand verschlechtert, es zu einer Infektion oder verstärkter Atemnot kommt, dann sollten Sie unbedingt sofort wieder zum Arzt gehen. Da diese Krankheit aus schulmedizinischer Sicht nicht heilbar ist, bedarf es der täglichen Betreuung und Behandlung eines Arztes oder deren Fachpersonal. Es gibt mittlerweile spezielle Zentren, die sich besonders auf die Krankheit Mukoviszidose eingestellt haben. Zu der Behandlung der Atemwegsbeschwerden kann zum Beispiel eine Aerosoltherapie oder Vibrations- oder Klopfmassagen helfen. Zudem gibt es spezielle Techniken zum Abhusten und automatische Drainagen. Treten Symptome im Verdauungstrakt auf, dann kann eventuell eine kalorien- oder eiweißreiche Ernährung notwenig werden. In speziellen Fällen kann es vorkommen, dass Säuglinge bestimmte Fertigmilch nehmen müssen, was auch als MCT-Diät bekannt ist. Zudem gibt es noch Medikamente, die Beschwerden lindern können und Vitaminpräparate, da Patienten oft die Vitamine nicht ausreichend aus der Nahrung entnehmen können.


Ein Youtube Beitrag zum Thema "Mukoviszidose Ein Vollzeitjob"
In dem Video von "mukoinfo" berichtet eine Betroffene von Mukoviszidose, wie Ihre Erfahrungen mit der Krankheit sind.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü