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Sind manche Mineralwasser verseucht und somit eine Gefahr für die Gesundheit?

Sind manche Mineralwasser verseucht und somit eine Gefahr für die Gesundheit?


Wissenschaftler vom der Goethe Universität in Frankfurt haben festgestellt, dass sich in manchen Mineralwasser Umwelthormone befanden. Dabei soll es sich um ein ähnliches Hormon handeln wie z. B. das Östrogen. Ob das eine Gefahr für die Gesundheit bedeutet, wissen die Forscher noch nicht. Die Qualität manches Mineralwasser soll dem eines Kläranlagenwasser entsprechen, wenn man es hormonell betrachtet, so die Wissenschaftler.

Trinkwasserflasche auf dem Tisch eine Gefahr für die Gesundheit?

Dabei wurden 20 Mineralwasser untersucht wovon 12 Mineralwasser auffällige Werte aufwiesen. Selbst die Wissenschaftler waren von dem Ergebnis überrascht und das in einer Zeit, wo jeder Deutsche bis zu 138 Liter Mineralwasser jährlich trinkt. Auffällig war bei der Untersuchung auch, dass im Vergleich von Glasflaschen einige PET Flaschen teilweise fast das Doppelte an dem Östrogen ähnlichen Stoff enthielten. Der mögliche Grund könnte durch z. B. Weichmacher entstehen, die die Stoffe dann besser freisetzen lassen.

Wenn dies auf alle Kunststoffflaschen zutritt, könnte das eine hohe Belastung an hormonelle Schadstoffe sein, die der Gesundheit bestimmt nicht förderlich ist. Auch zeigt die Untersuchung folgendes, das wir mit mehr Umwelteinflüssen zu leben haben, als ursprünglich gedacht war. Und wie weit das bei Krankheiten einen Einfluss hat, ist bis jetzt eigentlich auch noch nicht geklärt. Auch ist noch offen, wie der menschliche Körper das Hormon aufnimmt und ob es wieder abgebaut wird. Die Forscher möchten jetzt herausfinden, was genau die Ursache dieser Belastung ist und wie man das möglicherweise Verhindern kann.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) jedenfalls fordert die EU auf, für Herstellung von Lebensmittelverpackungen generell die Verwendung von hormonellen Stoffe zu verbieten. Besonders sieht der BUND eine Gefahr für die Gesundheit von Kleinkinder und Föten, bei denen schon kleine Mengen an hormonellen Schadstoffen zu Schädigungen wie z. B. Immunstörungen oder zu Verhaltensauffälligkeiten führen können. Quelle: www.abendblatt.de


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