Bessere Gesundheit ohne Krankheiten


Direkt zum Seiteninhalt

Drehschwindel: Meniersche Krankheit ( Morbus Meniere )

Drehschwindel: Meniersche Krankheit ( Morbus Meniere )


Krankheitszeichen von Meniersche Krankheit (Morbus Meniere) :

Die Krankheit tritt in der Regel anfallartig und plötzlich auf und meist kommt es zu Drehschwindel, Ohrgeräuschen und zu Hörminderungen (oft im Tieftonbereich bei einem Ohr). Außerdem können sich zu den Anfällen auch noch Symptome zeigen wie z. B. Beklemmungsgefühle, Schweißausbrüche, Ohrensausen, Übelkeit und Erbrechen. Der Anfall kann ein paar Minuten dauern oder sich auch über Stunden hinziehen. Durch die Hilflosigkeit und den fehlenden Faktoren zu Vorhersage des Anfalls, können gewisse Ängste auftreten. Auch haben sich bei manchen Patienten schon deshalb Depressionen oder Migräneattacken gebildet. Die Intensität der Anfälle kann sich bei einer dauerhaften Krankheit abschwächen, dafür durch die Häufigkeit die Hörminderung zunehmen. Das Auftreten der Anfälle der Meniersche Krankheit kann alle paar Wochen oder Jahren vorkommen. In besonderen Fällen sind auch wenige Tage möglich.

Die Meniersche Krankheit kommt bei dem Mann während des Telefonats anfallartig

Ursache und Entstehung von Meniersche Krankheit (Morbus Meniere) :

Im Labyrinth des Ohres, das das Gleichgewicht regelt, nimmt die Flüssigkeitsmenge zu. Durch den erhöhten Druck kann der Gleichgewichtssinn gestört sein und die zarten Membranwände einreißen und beschädigen. Bisher ist nicht bekannt, warum sich die Flüssigkeitsmenge im Ohr erhöhen kann. Geschätzt wird, das die Meniersche Krankheit jährlich in Deutschland bei ca. 280.000 Patienten neu auftritt. Es gibt Hinweise, dass sich die Meniersche Krankheit durch eine salzarme Ernährung verringern lässt. Die Krankheit wurde 1861 vom Ohrenarzt Prosper Meniere aus Frankreich zum ersten Mal entdeckt. Aus schulmedizinischer Sicht ist die Meniersche Krankheit zwar nicht heilbar, aber es können die Symptome gelindert werden. Männer sind häufiger betroffen als Frauen und das Erkrankungsalter liegt meist so bei ca. 40 - 60 Jahren.

Behandlung von Meniersche Krankheit (Morbus Meniere) :

Wenn Sie Beschwerden der Meniersche Krankheit haben, gehen Sie umgehend zum Arzt, was Sie meist durch die unangenehmen Symptome des Morbus Meniere sowieso tun würden. Hat sich der Verdacht bestätigt, folgen häufig umfangreiche Untersuchungen wie z. B. Gleichgewichtsprüfung und Hörtests. Auch kann eine Kernspintomographie, Hirnstammaudiometrie (Messung von Hirnströmen - BERA) oder eine Computernystagmographie (Untersuchung der Gleichgewichtsfunktion) notwendig werden. In der Regel werden akute Anfälle medikamentös behandelt, während in selteneren Fällen auch eine Operation notwendig werden kann, um den Druck im Innenohr zu entlasten. Wobei eine OP den gewünschten Erfolg nicht garantieren kann, so dass möglicherweise nach kurzer Zeit die Symptome zurückkehren können. Bei längerem Verlauf ist oft eine psychologische Begleitung sinnvoll, wobei auch eine Selbsthilfegruppe hilfreich sein kann. Zurzeit soll es keine schulmedizinische Behandlung geben, die die Meniersche Krankheit heilen kann.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü