Bessere Gesundheit ohne Krankheiten


Direkt zum Seiteninhalt

Manie

Manie


Krankheitszeichen von Manie :

Der Betroffene kann meist selber nicht feststellen, dass er erkrankt ist. Oft fehlt das Krankheitsgefühl, da sich der Betroffene der Krankheit sehr gut fühlt. So sollten Angehörige oder Freunde mit Ihm über seine mögliche Krankheit eindringlich reden, damit er sich durch einen Arzt untersuchen lässt. Die Hinweise einer möglichen Manie können sein: Unruhe, Rededrang, abschweifende Antworten, ohne Grund in Hochstimmung, Unsensibel, Halluzinationen, Größenwahn, chronischer Schlafmangel, Realitätsverlust, Gereiztheit, geringe Nahrungsaufnahme und mangelnde Hygiene, Selbstüberschätzung und kaum Schmerzempfinden. Nach einer Phase der Manie kann auch eine depressive Phase einsetzen.

Wenn die Phantasien zur Krankheit werden

Ursache und Entstehung von Manie :

Nur ca. 5 % der Betroffenen haben eine reine Manie, wogegen ca. 40 % eine Wechselphase zwischen Manie und Depressionen haben. Die genaue Ursache von der Krankheit ist noch nicht bekannt. Man geht davon aus, dass die Ursache durch eine biochemische Veränderung im Gehirn verursacht wird. Aber auch durch spezielle Situationen von psychischer Belastung wie z. B. Arbeitslosigkeit, Tod eines Angehörigen, Krankheiten, Scheidung... kann eine Manie entstehen. Dabei bricht sie meist nicht plötzlich aus, sondern entsteht oft schleichend. Die Entstehung des Maniebeginns kann sich durch z. B. einer gesteigerten außergewöhnlichen Aktivität bemerkbar machen. Die möglichen körperlichen Folgen der Krankheit können bis zur völligen Erschöpfung gehen und die sozialen Folgen bis hin zur zwischenmenschlichen Isolation mit totaler Überschuldung. Häufig wird eine Manie als das "Gegenteil einer Depression" gesehen. Die abgeschwächte Form der Manie nennt sich Hypomanie.

Behandlung von Manie :

Bei Verdacht auf Krankheiten wie Manie oder Depression bitte sofort zum Arzt. Leider wird oft der Zeitpunkt des Ausbruchs der Manie verpasst und die richtige Diagnose relativ spät festgestellt. Dem Betroffenen fehlt oft jedes Krankheitsgefühl und will sich daher auch nicht behandeln lassen, da er sich gesund fühlt. Für Angehörige gibt es über den Sozialpsychiaterischen Dienst Möglichkeiten der Hilfe. In der Regel wird die Krankheit medikamentös behandelt und mit einer Psychotherapie begleitet. Wichtig ist eine rechtzeitige Behandlung, da sonst die Langzeitprognose bei jeder neuen Ausbruchsphase der Manie schlechter wird.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü