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Dürfen Lebensmittel aus Japan mit erhöhten Strahlengrenzwerte importiert werden?

Dürfen Lebensmittel aus Japan mit erhöhten Strahlengrenzwerte importiert werden?


Die Frage, wo man sich stellt ist, können Grenzwerte, die eigentlich zum Schutz für die Gesundheit gedacht sind, nach einem Atomunfall in Fukushima einfach so erhöht werden? Scheinbar hat die EU-Kommision dies am 25. März 2011 beschlossen. Und das nimmt immer mehr groteske Züge an, denn was wir durch die Erhöhung der Grenzwerte aus Japan essen dürfen, ist in Japan selbst durch den hohen Strahlenwert verboten. Wie kann es sein, dass eine EU-Kommision einfach mal die Grenzwerte erhöht und selbst bei Babynahrung eine Erhöhung vornimmt? Eigentlich ein unglaublicher Vorgang und ein Angriff auf unsere Gesundheit. Denn wer will schon belastete Nahrung essen?

Kann Fisch aus Japan der Gesundheit schaden?

Was wurde genau bei der Fukushima-Eilverordnung beschlossen?

Obwohl Greenpeace zweifel an der Rechtmäßigkeit der Verordnung hat, wurden durch die Eilverordnung die Grenzwerte für z. B. Fisch, Milcherzeugnisse und Säuglingsnahrung erhöht. Statt dem Grenzwert bei importierten Fisch aus Japan von 600 Becquerel/kg wurde jetzt der Grenzwert auf 1250 Becquerel/kg (Bq/kg) erhöht. Bei Milchprodukten wurde statt des bisherigen Grenzwert von 370 Bq/kg nun auf 1000 Becquerel erhöht. Selbst bei der Säuglingsnahrung sieht die EU-Kommision keine Gefahr für die Gesundheit des Babys, wenn der Wert von 370 auf 400 Becquerel erhöht wird.

Dürfen wir Lebensmittel aus Japan essen, die in Japan verboten sind?
Wer bisher noch einen Sinn in der Eilverordnung gesehen hat, wird jetzt auf eine harte Probe gestellt. Denn wie ist es zu erklären, das wir einen importierten Fisch aus Japan essen dürfen, der bis zu 1250 Becquerel/kg verstrahlt ist, während in Japan derselbe Fisch schon ab einer Verstrahlung ab 500 Bq/kg laut japanischen Gesetz nicht mehr in Japan verkauft werden darf? Während verstrahlter Fisch aus Japan in Deutschland verkauft werden darf, ist bei russischen Pilzen die Sachlage anders. Die Pilze dürfen bei derselben Belastung wie der Fisch nicht importiert werden. Das verstehe, wer will.

Werden Lebensmittel aus Japan auf alle Strahlenbelastungen überprüft?
Erst setzt die EU-Kommision die Strahlengrenzwerte einfach so nach oben (warum überhaupt?), sieht aber scheinbar beim radioaktiven Plutonium, Strontium oder Transplutonium kein Problem? Denn wie ist es anders zu erklären, das es zwar Kontrollen geben soll für Cäsium 134, 137 und Jod 131, aber für Plutonium, Strontium oder Transplutonium keine Kontrolle vorgesehen ist. Gerade z. B. Plutonium ist ein sehr gefährlicher Stoff, wo schon ein millionstel Gramm ausreichen kann, um schwersten Lungenkrebs auszulösen und auch sonst der Gesundheit schweren Schaden zufügen kann. Und genau bei dieser Substanz sollen keine Kontrollen von Lebensmittel erfolgen? Quelle: http://www.greenpace.de

Wie kann ich erkennen, dass der gekaufte Fisch aus Japan stammt?
Ich denke, dass vielen Menschen der Appetit auf Fisch aus Japan mittlerweile vergangen ist. Beim Fisch aus Japan soll auf der Verpackung eine Kennung mit der versteckten Zahl 61 sein. Besonders bei Wildlachs, Seeteufel, Scholle oder Seelachs sollte man die Augen offen halten, da diese Fische häufig an der japanischen Küste gefischt werden.


Ein Youtube Beitrag zum Thema "KOPP Nachrichten mit Eva Herman "
In dem Video von "koppverlag" wird am Anfang dieser Nachrichten berichtet, was bei der EU-Eilverordnung beschlossen wurde?


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