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Unbemerkte Krankheiten: Wenn die Hauptschlagader zu reißen droht

Unbemerkte Krankheiten: Wenn die Hauptschlagader zu reißen droht


Es gibt gefährliche Krankheiten, wo der Betroffene gar nicht spürt, dass er in Lebensgefahr ist. Denn wenn ein Aneurysma an der Aorta entsteht, bekommt der Patient meist nichts davon mit. Höchstens zum Beispiel ein niedriger Blutdruck oder Bauchschmerzen können im Einzelfall darauf hinweisen. Reißt aber die Schlagader plötzlich, kann manchmal nicht einmal mehr das schnelle Aufsuchen des Krankenhauses das Leben retten. Doch wer ist häufig von der Krankheit betroffen und gibt es eine Vorsorgeuntersuchung? Wie kann man das Risiko eines Aneurysma senken und welche Symptome der Krankheit sind typisch? Ab welchem Alter ist man besonders gefährdet?

Gefährliche Krankheiten können an der Schlagader entstehen und müssen meist im Krankenhaus behandelt werden.

Was ist ein Aneurysma?

Bei einem Aneurysma handelt es sich um eine krankhafte Arterienerweiterung der Gehirnarterie oder Hauptschlagader, deren Aussackung sich so weit ausdehnen kann, bis die Schlagader durch den erhöhten Druck reißt.


Wer ist häufig von der Krankheit Aneurysma betroffen?

Besonders bei Männern ab dem 65. Lebensjahr (manche Experten sagen sogar ab 50. Lebensjahr) haben ein erhöhtes Risiko an einem Aneurysma zu erkranken. Ein erhöhtes Risiko haben Raucher und sogar auch ehemalige Raucher sind nicht gänzlich frei von Risiken der Krankheit. Die Schlagader kann auch ohne besondere Anstrengungen oder körperlichen Belastungen reißen.

Welche Symptome sind bei der Krankheit Aneurysma oftmals typisch?
Wenn die Aorta reißt, dann klagen Betroffene öfters über sinkenden Blutdruck und Schweißausbrüche. Dazu kommen meist plötzlich auftretende heftige Rücken- und Bauchschmerzen. Dabei kann dieser Riss unabhängig von der Tageszeit auftreten. Jedes Jahr werden ca. 30.000 Menschen an Krankheiten der Hauptschlagader behandelt, wobei viele Patienten davon auch operiert werden müssen.

Gibt es eine Vorsorgeuntersuchung zum frühzeitigen Erkennen der Krankheit?
Diese Krankheit gibt es schon länger und wo auch prominente Personen wie Albert Einstein daran gestorben sind. Es gibt die Möglichkeit das Aneurysma durch eine Ultraschalluntersuchung frühzeitig zu erkennen. Doch in Deutschland wird diese Untersuchung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlt. Dabei kann dieses "Screening" Leben retten und soll gerade mal rund 30,-- Euro kosten. In anderen Ländern wie zum Beispiel den USA oder England ist diese Untersuchung schon längst weit verbreitet. Ein Experte rät bei einem positiven Befund, die Operation durch einen erfahrenen Gefäßchirurgen durchführen zu lassen, denn rund 5 Prozent sterben bundesweit durch die Folgen der OP.

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Ein Youtube Beitrag zum Thema "Neue Technologien bei der Behandlung von Aneurysmen".
In dem Video von "Evahildebrandt" spricht Prof. Dr. Brunkwall über das Aneurysma und gibt Hintergrundinformationen zu der Krankheit.


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