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Können Tonerpartikel von Laserdrucker womöglich zu Krankheiten führen?

Können Tonerpartikel von Laserdrucker womöglich zu Krankheiten führen?


Die Laserdrucker sind schnell und praktisch. Doch sollen die Tonerpartikel alles andere als harmlos sein und stehen sogar unter Verdacht, bestimmte Krankheiten auszulösen. Im diesem Zusammenhang wird unter anderem von Erbgutschädigung und Krebserregend gesprochen. Doch was sind das für Krankheiten, die Betroffene auf Grund von Ausdünstungen der Laserdrucker verantwortlich machen? Welche Forschungsergebnisse gibt es und welche Berufskrankheit wurde durch ein Sozialgericht dem Kopierstäuben angelastet? Besteht eine Gefahr für meine Gesundheit, wenn ich einen Laserdrucker zu Hause habe? Welche Tipps gibt es, damit die mögliche Gefährdung so klein wie möglich ist?

Der Tonerstaub bei manchem Laserdrucker steht unter Verdacht, Krankheiten auslösen zu können

Welche Krankheiten haben Betroffene der Stiftung Nano Control gemeldet?

Die Stiftung Nano Control wurde 2008 gegründet, um sich für eine bessere Raumlust zu engagieren. In dieser Zeit haben sich ca. 2000 Menschen bei der Stiftung gemeldet. Die Betroffenen sind überzeugt, dass die Verschlechterung der Raumluft durch die Drucker verantwortlich für Ihr Leiden ist. Sie hatten Erschöpfungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Hautkrankheiten bis hin zu Lungenkrebs angegeben.

Wie hat das Sozialgericht aus Fulda über einen Fall mit Kopierstäube entschieden?

So wurde im Sozialgericht in Fulda im Jahre 2009 über einen Fall verhandelt, in dem ein Polizist an Atemwegserkrankungen litt. Er gab als Erkrankungsursache die Kopierstäube an. Das Sozialgericht gab Ihm in der Verhandlung recht und urteilte, das seine Berufskrankheit von Kopierstäube verursacht wurde.

Was das Ungereimtheiten gibt es über den Tonerstaub zu berichten?
Seltsamerweise hatte 2008 das Bundesamt für Arbeitsmedizin und Arbeitschutz 2008 erklärte, dass kein Grund zur Besorgnis bestehe, weil das Risiko über den Toner aufgeklärt wäre. Neuerdings rät aber dasselbe Bundesamt "Am Arbeitsplatz die Tonerstaubbelastungen zu vermeiden", sieht aber kein besonderer Forschungsbedarf. Sehr seltsam. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kann das Risiko von Druckern durch eine Pilotstudie nicht abschließend klären. Auch die Forschung ist sich nicht eindeutig sicher, wollen aber weiter forschen. Die Zeitschrift Computerbild hatte vor einiger Zeit die Gesundheitsgefahr durch Laserdrucker untersucht und teilweise erschreckende Ergebnisse präsentiert. Doch scheinbar soll das auch nicht als Beweis gelten? Wenn also kein Forschungsbedarf beim Bundesamt für Arbeitsmedizin und Arbeitschutz wegen der Tonerstaubbelastung besteht, obwohl viele Menschen über Beschwerden klagen und sogar das Sozialgericht in Fulda die Kopierstäube als Ursache für eine Berufskrankheit sehen, dann stimmt hier irgendwas nicht. Kann es sein, das es wieder mal um wirtschaftliche Interessen geht? Quelle: http://www.sueddeutsche.de

Tipp: Wenn Sie einen Laserdrucker oder ein Kopiergerät haben, sollten Sie zum Wohle der Gesundheit das Gerät in einem anderen Raum dauerhaft aufstellen, wo Sie sich nicht aufhalten. Wechseln der Tonerpatrone zum eigenen Schutz mit Einmal - Handschuhe und Atemschutzmaske aus.


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