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Forschung: Können Hunde bestimmte Krankheiten beim Menschen erschnüffeln?

Forschung: Können Hunde bestimmte Krankheiten beim Menschen erschnüffeln?


Wissenschaftler aus Boston haben festgestellt, das Mäuse im Vogelkot gewisse Grippeviren erschnüffeln können. Dabei konnten die Mäuse unterscheiden zwischen mit der Vogelgrippe infizierte Kot von Enten und gesunden Enten. Da Hunde auch eine gute Nase haben und heute schon Drogen oder Leichen aufspüren können, sehen die US Forscher eine breite Anwendungsmöglichkeit für speziell ausgebildete Hunde. So ist es durchaus denkbar, dass Hunde später einmal Krankheiten von Menschen anzeigen könnten. Gerade bei Krankheiten wie z. B. gefährliche Virusepidemien könnte man am Flughafen schon infizierte Menschen aufgespürt werden und somit versuchen, die Ausbreitung zu verhindern. Aber auch andere Einsatzmöglichkeiten sind vorstellbar.

Kann der Hund wirklich viele Krankheiten erschnüffeln?

Was für Krankheiten könnten Hunde aufspüren?

Die früheren Untersuchungen hatten schon gezeigt, dass die Krankheit Krebs von dem Hund erschnüffelt werden kann. Auch bei Hauttumoren könnten die Hunde hilfreich sein. Nun soll es auch möglich werden, dass speziell ausgebildete Hunde auch auf einem Gelände den Boden abriechen können, um Schadstoffe und kontaminiertes Gelände auszuspüren. Auch bei Nierenkranke würde ein spezieller Geruch nach Harnstoff die Hunde riechen können und bei der Krankheit Diabetes ein zuckerähnlicher Geruch nach Äpfeln. Selbst Krankheiten der Leber soll den Fäulnisgeruch, den Menschen meist nicht wahrnehmen von Hunden erspürt werden können. Weiter Anwendungsmöglichkeiten wie Blasenkrebs, Lungenkrebs oder Brustkrebs könnten die Spürhunde wertvolle Dienst leisten. Man geht davon aus, dass die Trefferquote so bei ca. 90 Prozent liegen soll.

Warum könnten die Hunde so gut die Krankheiten riechen?
Beim Menschen gibt es ca. 350 Rezeptoren, die den Geruch wahrnehmen können. Doch Hunde sollen über 800 Geruchrezeptoren besitzen und Mäuse über 1000 Rezeptoren. Ein Experte meint, dass damit die ganze Palette der Duftmöglichkeiten abgedeckt werden kann.

Kann man solche Gerüche auch elektronisch ausspüren?
Zurzeit sind die elektronischen Geruchsnasen den Tieren unterlegen. So hat die Forschung lediglich zehn Rezeptoren beim Menschen gefunden und 50 bei der Maus. Bei Hunden sind leider noch keine Rezeptoren bekannt, so dass in dieser Hinsicht einiges an Forschungsbedarf besteht. Auch technisch ist es gar nicht so einfach Rezeptoren herzustellen, die Krankheiten bestimmen kann. Zwei Vorteile haben aber die elektronischen Nasen im Vergleich zu den Hunden oder Mäusen. 1. werden sie nicht im Vergleich zu Hunden schnell müde und 2. könnten sie dann, wenn Sensoren richtig funktionieren auch genauer sagen, was für Krankheit der Mensch hat. Quelle: http://www.pressetext.at


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