Knochenerweichung ( Vitamin D Mangel, Rachitis, Osteomalazie )
Krankheitszeichen von einer Knochenerweichung
Wenn die Knochengrundsubstanz nicht wie üblich ausreichend verknöchert wird, kann diese Krankheit entstehen, die bei Erwachsenen Osteomalazie heißt und bei Kindern Rachitis bezeichnet wird. Die Beschwerden zeigen sich bei den Erwachsenen hauptsächlich im Brustbereich. Auch kann es zu Knochenschmerzen kommen und beim Spazieren gehen sowohl zu Schmerzen in den Leistengegend führen als auch bei der Wirbelsäule Schmerzen auslösen. Bei Kindern können sich die Beschwerden durch Schwitzen, unruhiger Schlaf, verspätetes Laufen oder Krabbeln, ein aufgetriebener Bauch und zu wenig spontane Bewegung zeigen. Im schlimmsten Fall kann es zu Knochenverbiegungen kommen, was dann auch zu Knochenbrüchen führen kann.
Ursache und Entstehung von einer Knochenerweichung
Während bei Kindern in der Regel durch zu wenig Sonnenlicht bzw. durch Vitamin D Mangel die Krankheit Rachitis entsteht, sind bei Erwachsenen mehrere Ursachen zusätzlich denkbar, z. B. durch Leberzirrhose, Dünndarm Erkrankungen, Nierenschwäche, Bauchspeicheldrüse Krankheiten, nach OP Vitamin - D Mangel, durch Medikamente bei Epilepsie, Abführmittelmissbrauch, Stoffwechselstörungen etc. Allgemein bei älteren Menschen sowie bei Bewohnern von Altenheimen besteht ein erhöhtes Risiko der Erkrankung. Allerdings auch bei schwangeren und stillenden Frauen, sowie bei Jugendlichen kann das Risiko erhöht sein. Durch ausreichend Sonnenbestrahlung und ausgewogene Ernährung (z. B. viel Vitamin D in Fisch, Butter, Eier + ausreichend Kalzium) kann das Risiko der Krankheit minimiert werden. Oft erhalten Neugeborene im ersten Jahr Vitamin D Tabletten verschrieben, um der Rachitis vorzubeugen.
Behandlung von einer Knochenerweichung
Sobald sich Beschwerden zeigen, sollte man unmittelbar zum Arzt gehen. Durch gezielte Maßnahmen kann durch eine rechtzeitige Behandlung die Knochenverbiegung vollständig ausheilen. Dabei werden oft Vitamin-D Tabletten verschrieben und auch Höhensonnenbestrahlung oder Sonnenbäder verordnet. Bei älteren Menschen kann diese Krankheit zusätzlich zu einer Osteoporose auftreten, was dann natürlich mitbehandelt werden sollte.
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