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Kindersterblichkeit: Wie die UNICEF mit einem Überlebenspaket in Afrika helfen will

Kindersterblichkeit: Wie die UNICEF mit einem Überlebenspaket in Afrika helfen will


Die Lage ist dramatisch trotz sinkender Zahlen, weil jedes Jahr weltweit vor Ihrem 5. Geburtstag rund 8.800.000 Kinder sterben müssen. Das sind 8,8 Millionen Kinder, die meist leicht behandelbare Krankheiten haben, die aber unbehandelt bleiben. So ist in Länder wie Niger oder Sierra Leone die Lage noch dramatischer, da jedes 4. Kind vor dem 5. Geburtstag stirbt. Die hauptsächliche Todesursache der Kinder sind u. a. Mangelernährung, Lungenentzündung oder Durchfall, zusätzlich noch Aids und Malaria. So ist die Region um Zentral- und Westafrika am meisten betroffen und hat auch die höchste Kindersterblichkeit. Aber auch Länder wie der Nigeria, Indien oder Kongo ist die Sterbensrate bei Kindern sehr groß.

Lehmhütten von Eingeborenen in Afrika

Was kann man gegen große Kindersterblichkeit tun?

Die UNICEF hat ein neues Programm aufgelegt mit dem Namen "Überlebenspaket", das die medizinische Versorgung für mindestens 1 Million Kinder verbessern soll. Auch die Vereinten Nationen haben ein Ziel ausgeloben, das bis 2015 die Kindersterblichkeit um 2/3 Drittel verringert werden soll im Vergleich zu 1990. Die UNICEF bezweifelt die Erreichung des Zieles, wenn nicht bald was unternommen wird. Wie kann es denn sein, das Kinder mit diesen Krankheiten z. B. in Westeuropa mit der ärztlichen Hilfe leicht behandelbar sind, aber Kinder die das Pech haben, irgendwo anders auf die Welt zu kommen, daran sterben müssen?

Die Statistik seit 1990 zur der Kindersterblichkeit
Insgesamt waren es im Jahre 1990 rund 12,7 Millionen Kinder, die wegen Krankheiten oder Unterernährung keine 5 Jahre alt wurden. Bis heute wurde ein Rückgang um 28 Prozent verzeichnet. Das ist enorm, denn das würde bedeuten, dass ca. 10.000 Kinder am Tag weniger sterben als 1990. Zu diese Gegenden, wo sich die Kindersterblichkeit verbessert hat gehören Laos, Nepal, Eritrea, Malawi, Bolivien, Bangladesch und die Mongolei. Doch sterben heutzutage immer noch täglich rund 24.000 Kinder, in manchen Regionen sogar noch überdurchschnittlich mehr.

Was kann ich tun, damit sich die Lage für die Kinder verbessert?
Wie schon erwähnt, hat die UNICEF ein Überlebenspaket geschnürt, das die Lage der Kinder durch eine medizinische Grundversorgung verbessern soll. Dabei wurden genaue Angaben über den Verwendungszweck der Spende genannt. Zum Beispiel gibt es für eine Spende von 50 Euro die Möglichkeit 6 Blutdruckmessgeräte für die betroffenen Kinder zu kaufen oder 25 Fl. Desinfektionsmittel oder 150 Erdnusspaste. Für eine Spende von 75 Euro kann UNICEF 60.000 Eisentabletten für Schwangere einkaufen oder 38 Kinder gegen gefährliche Krankheiten impfen oder für 2500 Kinder den Jahresbedarf an Vitamin A sorgen. Für eine Spende von 150 Euro kann UNICEF den Bedarf von 5 Familien mit Milchziegen decken oder 100 Schachteln Malariatabletten kaufen oder für die Gesundheitshelfer 5 Fahrräder für Hausbesuch anschaffen.

Warum sollte gerade ich helfen?
Sicherlich kann man nicht allen Menschen helfen und es muss auch keiner eine Spende geben. Doch stellen Sie sich doch nur mal vor, dass durch Ihre Spende 10 Kinder das Leben gerettet wurde, wäre das nicht phantastisch? Hätte sich Ihr Leben schon alleine deshalb gelohnt? Oder wie schon Johann Wolfgang von Goethe sagte: "Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich". Gerade zu Weihnachten einmal Gesundheit für Kinder schenken, die nichts dafür können, in Not zu sein. Quelle: http://www.unicef.de


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