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Keuchhusten

Keuchhusten ( Stickhusten, Pertussis )


Krankheitszeichen von Keuchhusten :

In den ersten 1 - 2 Wochen der Krankheit kommt es oft im Vorstadium zu uncharakteristisch-entzündlichen Symptomen z.B. Schnupfen, Augenbindehautentzündung, Bronchialkatarrh. Die Krankheit Keuchhusten wird manchmal nicht erkannt, weil sie in den ersten Wochen einer Erkältung ähnelt. Und ausgerechnet in den ersten zwei Wochen ist die Ansteckungsgefahr von der Krankheit Keuchhusten am Größten. Im weiteren Verlauf kommt es zu den typischen Hustenanfälle mit ziehendem, krampfartigem Einatmen und hartem Husten beim Ausatmen. Meistens treten die Hustenanfällen nachts auf. Normalerweise klingt die Krankheit nach dem Ausbruchsverlauf als harmloser Bronchialkatarrh ab. Aber es können auch Folge - Krankheiten entstehen in Form von Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Leistenbruch (Aufgrund von starkem Husten) und Schädigungen des Nervensystems.

Hustensaft bei Keuchhusten

Ursache und Entstehung von Keuchhusten :

In der Regel kommt die Krankheit 3 Wochen, bleibt 3 Wochen und geht nach weiteren 3 Wochen wieder vorbei. Es handelt sich bei der Krankheit Keuchhusten um eine Infektion mit Bakterien. Die Giftstoffe der Bakterien beeinflussen das Hustenzentrum des Gehirns und lassen es erkranken. Die Übertragung der Bakterien geschieht durch Husten und Niesen mit der Tröpfcheninfektion. Möglicher Schutz vor der Krankheit Keuchhusten bietet eine Impfung in 3 Schritten mit jeweils 30 Tagen Abstand und soll für ca. eineinhalb Jahre bei ca. 85% der Geimpften schützen. Rund 90% der Todesfälle bei Keuchhusten sind Säuglinge. Deshalb müssen Säuglinge beim Keuchhusten ununterbrochen unter Beobachtung sein.

Behandlung von Keuchhusten :

Bei der Krankheit Keuchhusten muss der Arzt die Behandlung durchführen. Den Kinderarzt oder die Kinderklinik telefonisch auf den möglichen Verdacht wegen der Ansteckungsgefahr hinweisen. Bei bläulicher Gesichtsfarbe oder bei Lähmungen, Krämpfe oder Bewusstlosigkeit brauchen Sie sofortige ärztliche Hilfe. Möglicherweise bedarf es je nach Schwere der Krankheit auch eine Einweisung in ein Krankenhaus. Als zusätzliche Selbsthilfe kann man dafür sorgen, dass das Zimmer des kranken Kindes öfters gelüftet wird. Nach möglichem Erbrechen viel trinken geben und kleine leichte Mahlzeiten anbieten.


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