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Wie gefährlich sind die Nanopartikel für die Gesundheit?

Wie gefährlich sind die Nanopartikel für die Gesundheit?


Die Nanoteilchen sind schon im Alltag überall zu finden. Das Tückische daran ist, das man die Partikel nicht sieht weil sie so klein sind. Bekannt wurde die Nanotechnologie durch den Computerchip, doch sind sie heutzutage zum Teil auch z. B. in Lebensmittel, in der Kleidung, in Kosmetika, in der Medizin oder Elektroprodukten zu finden. Mittlerweile sollen die Nanopartikel weltweit in rund 500 Produkten enthalten sein. Doch welches unsichtbare Risiko für die Gesundheit ist damit verbunden und welche Chancen ergeben sich durch die Nanotechnologie?

Der Nanobereich ist weitgehend unerforscht und kann die Gesundheit bedrohen

Wie groß sind die Nanoteilchen?

Die Nanoteilchen sind unvorstellbar klein. So ist ein menschliches Haar im Durchmesser ca. 1000-mal größer als das Nanomaterial. Zur Vorstellung: Würde man ein Nanopartikel so groß werden lassen wie ein Fußball, so würde im Verhältnis ein Fußball so groß werden wie die Erdkugel. Wäre ein Nanopartikel so groß wie die Daumennageldicke, so müsste der Daumennagel in Relation rund 500 km dick sein. Eine menschliche Zelle ist im Vergleich zur Nanogröße einige 100-mal größer. Oder stellen Sie sich ein Millimeter vor, dann teilen Sie den Millimeter durch eine Million, dann haben Sie einen Nanometer.

Wo werden die synthetischen Partikel der Nanotechnologie eingesetzt?
Viele Produkte sind schon mit der Nanotechnologie bearbeitet. So etwa in manchen Tütensuppen, Ketchup oder Kochsalz. Dabei sollen die Nanoteilchen helfen z. B. den Ketchup zähflüssiger zu machen und das Kochsalz besser rieseln zu lassen. Wobei es keine Kennzeichnungspflicht für Nanopartikel gibt. Das heißt, man weis eigentlich nicht, wann man mit Nanopartikel in Berührung kommt. Selbst in manchen Medikamenten wird die Nanotechnologie eingesetzt, um den Wirkstoff durch die Nanopartikel an die richtige Stelle zu bekommen. Zinkoxid und Titandioxid sorgen bei Sonnencreme für bessern UV - Sonnenschutz. In Israel wird ein Rapsöl verkauft, die den Cholesterinspiegel durch Nanopartikel senken kann. Bei Vitamine werden öfters mit Nanopartikel gearbeitet, um die Wirkung zu verbessern.

Welche Gefahren für die Gesundheit können die Nanoteilchen bestehen?
Das Problem kann sein, dass durch die Herstellung von Nanoteilchen, diese sich verbreiten und immer mehr im Wasser, im Boden und in der Luft zu finden sind. In einer Studie wurde die mögliche Gefährdung durch die Aufnahme in den Atemwegen bestätigt. In einer anderen chinesischen Studie wurden Krankheiten in Form von schweren Lungenkrankheiten festgestellt. Auch bei Föten kann die Hirnentwicklung beeinflusst werden, was japanische Forscher festgestellt haben. Das kann so weit gehen, dass die Erbinformation DNA durch Nanoteilchen geschädigt werden kann, weil die Partikel bis in den Kern der Zellen vordringen können. Auch besteht der Verdacht, dass Nanoröhren aus Kohlenstoff den Asbestfasern ähneln und bei Tieren bestimmte Krankheiten auslösen können. Die besondere Gefahr der Nanopartikel soll beim Einatmen bestehen, da durch ihre physikalischen Bestandteile der Nanopartikel sie in die Zellen oder sogar bis in den Zellkern eindringen können. Auch die Plazenta und Blut-Hirn-Schranke kann dabei überwunden werden, ohne dass das Immunsystem Einfluss nehmen kann.

Was muss zum Schutz vor Nanopartikel für Änderungen erfolgen?

Es muss gesetzliche Klarheit herrschen, so in etwa fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund) gesetzliche Änderung, da es Informationsdefizite und Gesetzeslücken in diesem Bereich bestehen sollen. Zudem sollen Hersteller zu Sicherheitstest verpflichtet werden und die Frage geklärt werden, wie die Entsorgung von Nanoteilchen aussehen soll. Auch sollte eine Stoffklasse eingeführt werden, wo die Nanopartikel klassifiziert werden können. Für die Verbraucher muss klar ersichtlich sein, ob in dem Produkt, wo Sie kaufen auch Nanopartikel enthalten sind. Deshalb fordert der BUND ein Etikett auf Verbraucherprodukten, mit Hinweisen auf die möglichen Gefahren für die Gesundheit. Quelle: http://www.br-online.de


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