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Kommt es in der Zukunft in Europa vermehrt zu Hitzewellen?

Kommt es in der Zukunft in Europa vermehrt zu Hitzewellen?


Dass Hitzewellen äußerst unangenehm werden können, wissen wir seit 2003, wo der Jahrhundertsommer stattfand. Gerade Menschen mit Krankheiten wie z. B. Herzkreislauf Beschwerden oder Atemwegerkrankungen sind dabei meist besonders gefährdet. Aber auch Kleinkinder und Senioren haben mit extremer Hitze zu kämpfen. Dabei war die Temperatur nur 4,2 Grad über dem Mittel. Obwohl die eigentliche Hitzewelle nur etwa 14 Tage (mit Temperaturen über 40 Grad) dauerte (1. August - 14. August), starben in Deutschland rund 3.500 Menschen. Viele der Menschen starben nicht wie oft vermutet an Kreislaufversagen oder Herzinfarkten, sondern an Lungenversagen. Laut neuester Studie der ETH Zürich (Institut für Atmosphäre und Klima) kommt es in Zukunft öfters zu Hitzewellen, in fernerer Zukunft auch mehrere Male im Jahr. Was kann man tun, damit die Gesundheit der Menschen besser geschützt werden kann und welche Gefahren werden erwartet?

In Zukunft soll die Gesundheit durch Hitzwellen und Trockenheit bedroht sein

Wann spricht man von einer Hitzewelle?

Wenn außergewöhnliche heiße Sommertage mindestens 6 Tage lang dauern, dann spricht man von einer Hitzewelle. Wobei die nächtliche Temperatur auch heimtückisch für die Gesundheit sein kann. Es besteht die Gefahr, dass so gut wie keine Abkühlung durch die nächtliche Hitze entsteht und auch der Schlaf wird dadurch oft auch weniger. Was viele auch noch zu schaffen macht ist die Schwüle, die bei hoher Luftfeuchtigkeit das Schwitzen schwerer fällt.


Was haben die Forscher über die Zukunft der möglichen Hitzewelle herausgefunden?

Die schlechte Nachricht ist, dass die Hitzewellen mehr werden sollen. Von ca. 1960 - 1990 trat im Durchschnitt eine Hitzewelle nur alle 3 - 5 Jahre auf. Dies soll sich in Zukunft ändern. So wurde errechnet, das ca. im Jahre 2020 - 2050 im Schnitt jedes Jahr eine Hitzewelle stattfindet wird und ab ca. dem Jahre 2070 - 2100 sogar mit bis zu 5 Hitzewellen pro Jahr zu rechnen ist. Was das für die Gesundheit bedeuten kann, möchte man sich gar nicht ausmalen. Vor allem Südeuropa in den Flusstälern soll es besonders gefährlich für die Gesundheit werden.


Was raten die Wissenschaftler, um das Hitzeklima in Städten erträglicher zu machen?

Da sich die Hitze in den Städten stauen kann, wäre es von Stadtplaner ratsam, schattige grüne Parks zu bauen, die die Hitze etwas reduzieren könnte. Auch bei den Emissionen sollte Einhalt geboten werden. Gerade die Elektroautos könnten in Zukunft einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Auch Springbrunnen in den Städten könnten bei heißem Wetter für Abkühlung bei den Passanten sorgen. Als Selbsthilfe wäre es für unsere Gesundheit ratsam, gerade während den heißen Sommertagen ausreichend viel Wasser zu trinken. Dies könnte in den Städten durch kostenlose Trinkbrunnen gefördert werden. Quelle: http://www.nature.com


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