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Herzschwäche ( Herzinsuffizienz )

Herzschwäche ( Herzinsuffizienz )


Krankheitszeichen einer Herzschwäche :

Ärzte unterscheiden bei den Symptomen zwischen Rechts und Linksinsuffizienz, wobei es auch eine beidseitige Herzschwäche gibt. Bei der linken Herzschwäche kann es zu Herzjagen oder Atemnot kommen, meistens abends. Am Anfang treten diese Beschwerden bei körperlicher Arbeit auf, später kann es auch ohne besondere Anstrengungen auftreten. Oft besteht das Gefühl, weniger Luft zu bekommen, besonders wenn man flach im Bett liegt. Unangenehm sind Anfälle während des Schlafens, die einem Wach werden lassen und rund eine Stunde gehen können. Zur der Atemnot kann bei schweren Attacken auch noch Blut gespuckt werden oder Brustschmerzen dazu kommen. Bei der rechten Herzschwäche sind die Beschwerden meist Müdigkeit, Völlegefühl und geschwollene Knöchel.

Es besteht eine Gefahr für die Gesundheit wenn das Herz schwächer wird

Ursache und Entstehung einer Herzschwäche :

Wenn dem Herz die Kraft fehlt, alle Körperstellen ausreichend mit Blut zu versorgen, kann man von einer Herzinsuffizienz sprechen. Da die Leistung des Herzens nachlässt und somit auch zu wenig Blut herausgepumpt wird, kann auch zu wenig Blut von den Venen geholt werden, was dazu führen kann, das die Venen zu viel Blut haben. Das umliegende Gewebe kann durch den Druck und die austretende Flüssigkeit anschwellen und ein Ödem bilden. Die Herzinsuffizienz kann entstehen durch z. B. zu hohem Blutdruck, koronare Herzkrankheit, Herzklappenfehler, Herzinfarkt, rheumatisches Fieber, Angina pectoris, Lungenembolie und mögliche anderen Krankheiten des Herzens. Allerdings kann auch z. B. eine Blutarmut (Anämie) oder eine Schilddrüsenüberfunktion ähnliche Symptome auslösen, obwohl keine Herzinsuffizienz vorliegt. Es wird geschätzt, dass 1,5 Millionen Menschen an einer Herzinsuffizienz leiden. Auffällig ist das Auftreten der Herzschwäche in Verbindung mit dem Alter des Menschen. Während es bei Menschen zwischen 45 und 55 Jahren nicht einmal 1 Prozent sind, die unter der Krankheit leiden, sind es bei den über 80 Jährigen schon bis zu ca. 10 Prozent. Bei den Frauen ist die Herzinsuffizienz die 2. häufigsten Todesursache und insgesamt liegt die Krankheit in Deutschland bei Männer und Frauen auf Platz 3.

Behandlung einer Herzschwäche :

Wenn Sie unter einer Herzschwäche leiden, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen, denn unbehandelt können Folge - Krankheiten wie z. B. Herzrhythmusstörungen entstehen. Um eine Herzinsuffizienz festzustellen, führt der Arzt in der Regel erst einmal eine körperliche Untersuchung durch. Zusätzlich kann man noch eine Ultraschalluntersuchung, Röntgenuntersuchung oder eine Labordiagnostik durchführen. Wurde als Diagnose eine Herzschwäche festgestellt, werden danach oft die Selbsthilfemaßnahmen durchgesprochen, eventuell ein herzstärkendes Mittel (Glykoside/Digitalis) verschrieben und bei Bedarf ein harntreibendes Mittel (Diuretika) oder gefäßerweiternde Medikation (ACE Hemmer) verordnet. Sollte sich der Zustand trotzdem weiter verschlechtern, gibt es noch den Ausweg der Herztransplantation, mit einer Erfolgsquote von immerhin ca. 80 % in einem Zeitraum von 2 Jahren.


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