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Krankheit: Herzjagen (Tachykardie)

Krankheit: Herzjagen (Tachykardie)


Krankheitszeichen von Herzjagen (Tachykardie) :

Das Herzjagen kann ab ca. 120 Schlägen pro Minute bedrohlich für die Gesundheit werden und eine sofortige Behandlung ist bei ca. 150 Schlägen erforderlich. Außerdem kann sich bei einem schnellem Herzschlag je nach Patient auch noch Schwindel, Herzstechen, allgemeine Schwäche, Engegefühl und deutlich spürbarer Herzschlag zeigen. In der Medizin unterscheidet man zwischen 2 Arten des Herzrasens.

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Ursache und Entstehung von Herzjagen (Tachykardie) :

Das Herzjagen kann durch 2 Arten hervorgerufen werden. Die 1. Möglichkeit ist, wenn durch Angstgefühle, Aufregung oder körperliche Belastungen ein Herzrasen entsteht. Dabei kann es zu Schwindel, Atemnot oder Herzstechen kommen. Da die Ursache in der Regel im psychischen Bereich zu finden ist, ist das Herz organisch in Ordnung. Da die psychische Variante nicht selten vorkommt, gibt es in der Medizin dafür auch schon einen Namen wie z. B. Herzneurose, Dyskardie, Hyperventilation, Hyperkinetische Herzsyndrom oder einfach vegetative Beschwerden. Die 2. Möglichkeit kann organische Ursachen haben, das von Krankheiten wie z. B. einer Herzschwäche, Schilddrüsenüberfunktion oder einer Herzmuskelentzündung ausgelöst wird. Dabei kann das Herzjagen plötzlich auftreten, ohne erkennbaren Grund. Die Dauer ist entweder kurz, das sich nur in wenigen schnellen Schlägen äußert oder auch stundenlang anhalten kann. Nicht selten werden dabei bis zu 180 Schläge pro Minute erreicht, so dass man Schwindel bekommen kann, weil der Blutdruck sinkt. Häufig entsteht das Herzjagen bei dieser Art von einer supraventrikuläre Tachykardie, das im Vorhof ausgelöst wird. Erhöhter Kaffee oder Alkoholkonsum kann das Auftreten dieser Krankheit begünstigen. Seltener ist die ventrikuläre Tachykardie, deren Ursache von der Herzkammer kommt. Häufig ist bei dieser Krankheitsform das Herz schon vorgeschädigt. Am Häufigsten tritt aber das Herzjagen durch Anstrengungen und Aufregungen auf.

Behandlung von Herzjagen (Tachykardie) :

Da mitunter das Herzrasen unter bestimmten Bedingungen lebensgefährlich werden kann, ist ein Arztbesuch zur Sicherheit erforderlich. Besonders bei schweren Anfällen oder bei unerklärlichen wiederholten Auftreten. Der Arzt kann durch Untersuchungen wie z. B. Ergometrie oder EKG die Krankheitsursache feststellen oder weitere genauere Untersuchungen anordnen. Wird das Herzrasen durch eine Krankheit ausgelöst, wird sie natürlich mitbehandelt. Steht als Ursache eine psychische Belastung fest, sollte als erster Schritt diese Belastung entfernt oder gelöst werden. Nicht immer gelingt das ohne professionelle Hilfe, wie z. B. Psychotherapie oder durch eine Beratung. Mehrere Tipps können bei einer supraventrikuläre Tachykardie helfen, die Beschwerden zu lindern. Allerdings sollte die Durchführung nur nach Einweisung des medizinischen Fachpersonals erfolgen, so dass die Tricks hier nur oberflächlich erklärt werden. So sollen eiskaltes Wassertrinken, Stuhlgang ähnliches Pressen, Hauptschlagader massieren und massieren des Vagusnerv helfen können, die Beschwerden eventuell zu lindern.


Ein Youtube Beitrag zum Thema "EKG für Pflege Teil 19 - Supraventrikuläre Tachykardie interpretieren".
In dem Video von "stega8" erklärt ein Experte, wie man in einem EKG die supraventrikuläre Tachykardie interpretieren kann.


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