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Herpes genitalis

Herpes genitalis


Krankheitszeichen von Herpes genitalis

In der Regel beginnt die Krankheit mit Schwellungen und Rötungen mit vielen Bläschen, hauptsächlich an der Genitalschleimhaut gelegentlich auch am After. Die Bläschen können in Gruppen auftauchen oder in sich zusammengehen. Ein schmerzhaftes Geschwür kann sich nach dem Wegfallen der Blasendecke bilden. Weitere Symptome können leichtes Fieber, Juckreiz, allgemeines Unwohlsein, Spannungsgefühl, geschwollene Lymphknoten an der Leistengegend und Probleme beim Wasserlassen sein. Die Geschlechtskrankheit dauert meistens so ca. 1 bis 2 Wochen und größere Geschwüre sind recht selten.

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Ursache und Entstehung von Herpes genitalis
Die Krankheit wird durch Typ 1 und 2 der Herpes-Simplex-Viren hervorgerufen. Zu rund 99 Prozent verläuft die Erstinfektion ohne Symptome und manchmal infiziert man sich schon im Kindesalter. Nach der ersten Infektion verbleiben die Viren stumm im Körper und können neu aufflammen, wenn das Immunsystem entweder geschwächt oder starken Reizen ausgesetzt ist. Das kann z. B. durch Fieber, Menstruation, Verletzungen, Sonnenbestrahlung, Magen - Darm Störungen, durch Medikamenteneinnahme wie Kortison oder durch andere Infekte ausbrechen. Man geht davon aus, das ca. 70 % der Bevölkerung in Afrika und ca. bis zu 50 % in Europa an einer Herpes Simples Infektion leiden bzw. Antikörper gebildet haben. Durch den Geschlechtsverkehr können die Viren übertragen werden. Diese Folgekrankheiten und Komplikationen sind möglich: So kann es bei Männer zu Verstopfungen, Wasserlassen erhebliche Probleme und zu Erektionsstörungen kommen. Auch die Augen können betroffen sein. In seltenen Fällen kann es zu Herpes - Enzephalitis (Entzündungen des Gehirns) kommen, wenn die Immunabwehr erheblich durch eine andere Krankheit wie z. B. Leukämie geschwächt ist. Auch eine Übertragung bei der natürlichen Geburt ist möglich, so dass bei einer akuten Infektion in der Regel vorsorglich zum Schutz des Neugeborenen mit Kaiserschnitt entbunden werden kann.

Behandlung von Herpes genitalis

Wenn man sich Krankheiten wie Herpes genitalis oder auch eine andere Infektion zugezogen hat, sollte man umgehend zum Arzt gehen. Behandelt wird die Krankheit Herpes genitalis je nach Ausprägung mit Tabletten oder Infusionen oder mit Salben. Vorbeugend sollte beim Geschlechtsverkehr ein Kondom benutzt werden und bei akuter Infektion gleich ganz darauf verzichtet werden. Auch der Lebenspartner sollte sich untersuchen lassen. Übrigens, viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie infiziert sind, weil das Virus stumm im Körper verbleiben kann.


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