Gicht ( Urikopathie )
Krankheitszeichen von Gicht :
Früher wurde die Gicht auch als Zipperlein bezeichnet. Bei einem Anfall durch Gicht kommt es meist im Bereich von Knie oder großen Zeh am Gelenk zu rötlichen Schwellungen, die sehr schmerzhaft sind, besonders bei einer Berührung. Manche bekommen zusätzlich auch noch Kopfschmerzen. Der Anfall von Gicht dauert in der Regel ca. 3 Tage oder sogar länger. Nach mehreren Anfällen kann die Dauer des Anfalles noch zunehmen.
Ursache und Entstehung von Gicht :
Meistens entsteht eine Gicht, wenn eine Störung der Nieren vorliegt. Aber auch andere Krankheiten wie die Diabetes mellitus kann die Gicht begünstigen. Die im Körper gebildete Harnsäure wird in den Nieren durch eine Stoffwechselkrankheit nicht ausreichend ausgeschieden, so dass sich eine erhöhte Konzentration im Blut befindet. Zur Gicht kommt es, wenn Harnsäurekristalle sich in den Gelenken einlagern. Man geht davon aus, dass die Krankheit durch eine erbliche Veranlagung entsteht. Aber auch durch übermäßigen Alkoholgenuss, durch erheblichen Fleischgenuss und fettreiche Ernährung und durch bestimmte Medikamente kann das Risiko zu Erkranken erhöht sein. Bei ca. 20 % der Betroffenen wird die Gicht chronisch was zu mögliche Folge - Krankheiten wie z. B. Nierenstein, Gichtniere oder Gichtknoten führen kann.
Behandlung von Gicht :
Da ein Gichtanfall sehr schmerzhaft ist, wird der Betroffene wahrscheinlich sowieso zum Arzt gehen, was richtig ist. Als erste Hilfe kann man die betroffene Gelenke mit Eispackungen oder kalten Umschläge behandeln, bis ein Arzt erreichbar ist. Um das Risiko von Gicht zu schmälern, kann eine purinarme Ernährung helfen, eine Gewichtreduktion bei Übergewichtigen kann eine Senkung des Harnsäurespiegel im Blut bewirken und viel Wasser trinken mit wenig Mineralstoffen, was die Nierenfunktion unterstützen soll.
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