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Sind Kassenbons von manchen Handelsketten gefährlich für die Gesundheit?

Sind Kassenbons von manchen Handelsketten gefährlich für die Gesundheit?


Die Chemikalie Bisphenol A (BPA) wurde bei einer Untersuchung des WDR in Kassenbons von Lidl, Aldi, Real, Edeka und bei Kaisers Tengelmann gefunden, wo der Anteil des BPA bis zu 1,5 % betrug. Vor allem war die Chemikalie in Thermo - Papier Oberflächen des Kassenzettels gefunden worden, wo der Anteil sogar dann bis zu 20 % betragen kann. Besser sieht es da bei Rewe aus, denn deren Kassenbon waren bei der Untersuchung unbelastet, weil das Unternehmen seit ca. einem 1/2 Jahr auf Bisphenol A freie Kassenbons umgestellt hatte. Wenn man bedenkt, das 3,8 Tonnen weltweit jedes Jahr Bisphenol A verarbeitet wird und jährlich der Verbrauch um 8 % zunimmt, dann wundert es einem nicht, das in vielen Produkten wie z. B. in manchen Babyschnuller, Getränkedosen oder Babyflaschen u.s.w. die Chemikalie zu finden ist. Und jetzt kann es durch einen simplen Einkauf auch bei manchen Handelsketten durch den Einkaufsbon zum Kontakt kommen. Durch die vielen Bons im Laufe eine Tages soll sogar die Möglichkeit bestehen, dass die Raumluft durch die Chemikalie Bisphenol A beeinträchtigt werden kann. Während das für den Verbraucher schon ärgerlich genug wäre, das er unbewusst einer Gesundheitsgefahr ausgesetzt wird, besteht bei den Kassiererinnen ein erhöhtes Risiko für die Gesundheit durch die mögliche Dauerbelastung. Die gute Nachricht ist, dass jetzt auch andere Handelketten, so wie es Rewe schon vorgemacht hat, auf Bisphenol A (BPA) freie Bons umstellen möchten.

Beschichtete Kassenbons können zur Gefahr für die Gesundheit werden

Welche Krankheiten kann die Chemikalie Bisphenol A (BPA) auslösen?

Die Meinungen gehen bei den Wissenschaftlern auseinander. Während die einen (zumindest bis vor kurzem) noch behaupteten, das keine Gefahr durch die Chemikalie bestehen würde, sagen andere Forscher, dass Bisphenol A für Krankheiten wie z. B. Krebs, Herz- Kreislauf- Krankheiten, Diabetes, Hirnschädigung, Herzerkrankungen, Impotenz, Tumorerkrankungen, Leberschädigungen verantwortlich oder mitverantwortlich sein kann. Wie kann es sein, das so eine Chemikalie im Umlauf ist, wenn auch nur der kleinste Verdacht besteht, dass es diese Krankheiten auslösen kann?

Was andere Länder gegen die Chemikalie Bisphenol A vorgehen?
Bei uns in Deutschland scheinen manche Sachen bedeutend langsamer voran zu gehen, als in anderen Ländern. Zumindest was die Chemikalie Bisphenol A betrifft. Zum Beispiel Dänemark hat seit Juli 2010 die Chemikalie in Materialen verboten, bei denen Kleinkinder durch die Nahrung in Kontakt kommen können. Auch Kanada hat vorbeugend die Substanz BPA seit 2008 in Babyflaschen verboten. Eine andere Meinung zu dem Stoff kommt vom Verband der europäischen Plastikhersteller. So äußert sich ein Sprecher vom Verband, dass er die Chemikalie Bisphenol A für unbedenklich hält und gibt zu bedenken, dass wenn ein anderer Ersatzstoff eingesetzt würde, das Risiko Potential des neuen Stoffs nicht richtig abschätzbar wäre. Quelle: http://www.shortnews.de


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