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Gesundheit: Ist ein großes Freilandexperiment mit genmanipulierten Stechmücken geplant?

Gesundheit: Ist ein großes Freilandexperiment mit genmanipulierten Stechmücken geplant?


Viele Stechmücken können Krankheiten wie zum Beispiel Gelbfieber, Pogosta-Krankheit, Malaria, Chikungunya-Fieber, Filariose, Denguefieber, Ockelbo-Krankheit, West-Nil-Fieber, Rift-Valley-Fieber übertragen. Auch kann durch die zunehmende Resistenzen der Insektizide die Stechmücken oft nicht mehr wirkungsvoll bekämpft werden. Deshalb ist den Forscher eine neue Idee zur Bekämpfung der Stechmücken eingefallen. Sie wollen nämlich viele gezüchtete männliche Stechmücken mit der Gentechnik so manipulieren, dass bei der Befruchtung die nachfolgende Brut eingeht. Eigentlich eine gute Aktion, denn wenn es weniger Stechmücken gibt, können Sie auch nicht so viel Krankheiten übertragen. Wäre da nicht die Gentechnik, die dieses Experiment zur Gefahr für die Gesundheit der Menschheit werden lassen kann. Denn ist gibt 2 entscheidende Risiken von möglichen gesundheitlichen Folgen, deren Gefahren so laut Experten nicht ausreichend erforscht wurde.

Sind demnächst auch genmanipulierte Stechmücken eine Gefahr für unsere Gesundheit?

Um was geht es genau bei dem Experiment bei gentechnisch veränderten Stechmücken?
Es sind Freisetzung wie zum Beispiel in Frankreich, Brasilien, Mexiko, Indien und Thailand geplant, wo millionfach genveränderte Stechmücken in einem Feldversuch in die Umwelt gelangen. In den Kaimaninseln wurden schon erste geheime Gentechnik-Versuche mit genmanipulierten Stechmücken gestartet. Um das Ganze besser zu verstehen, gibt es ein Podcast vom NDR, wo Wissenschaftler zu Wort kommen und das Experiment erklären. hier klicken (Es öffnet sich ein externer Player zum Windows Media Stream)

Was für Gefahren können für die Gesundheit der Menschheit entstehen?
Es gibt laut Experten 2 mögliche Risiken, die scheinbar nicht ausreichend erforscht sind, falls das überhaupt bei der Gentechnik möglich ist. Das 1. Risiko bei der Freisetzung der genmanipulierten Stechmücken ist, dass andere Organismen bei der Vielzahl der freigesetzten Lebewesen interagieren. Und zu den Organismen zählt auch der Mensch. Das 2. Risiko kann zum Beispiel durch einen Stich mit dem genveränderten Insekt bestehen, da es neue Stoffwechselstoffe entstehen lassen kann und der Mensch möglicherweise allergisch darauf reagiert. Ich sehe sogar noch ein weiteres Risiko, denn der Mensch hat über die Gentechnik nur beschränktes Wissen und kann somit nicht die Langzeitfolgen Ihres Tuns sicher abschätzen. Vielleicht wird hier ein Insekt geschaffen, das hinterher mehr Probleme macht, als es die eigentlichen genfreien Stechmücken je waren? Man stelle sich mal vor, dass alle Stechmücken auf der Welt damit eliminiert werden könnten, welche Folgen hätte das für die Biologie auf unsere Erde? Was ist, wenn bei anderen nützlichen Tieren die Nahrungsgrundlage dadurch beraubt wird. Zudem gibt es scheinbar keinerlei experimentelle Beschreibung, die eine Kontrolle möglich macht. Das geheime Experiment auf den Kaimaninseln fördert auch nicht unbedingt das Vertrauen. Kritisch sehen Experten auch das eingeführte Gen, das an einer unerwarteten Stelle für drastische Folgen für das Ökosystem sorgen könnte.

Die Forderungen von Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts
Um Praktiken, die fragwürdig sind zu unterbinden, fordern einige Wissenschaftler des Max-Planck Instituts, dass eine Veröffentlichung der Verfahrungsbeschreibungen und Zulassungsunterlagen vor der Freisetzung erfolgen sollte. Es sollte durch eine Checkliste ersichtlich sein, auf welche wissenschaftlichen Grundlagen dieses Experiment gerechtfertigt ist. Und zwar so, dass es auch ein Laie verstehen kann. Es braucht eine gut informierte Öffentlichkeit, damit die Chancen und Risiken für die Gesundheit von allen Menschen abgewägt werden können. Quelle: http://www.ndr.de

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