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Krankheitsrisiko: Gehirntumor

Krankheitsrisiko: Gehirntumor


Krankheitszeichen eines Gehirntumor :

Die Beschwerden eines Gehirntumors sind meist abhängig von der Größe und der Lage des Tumors. Häufig treten aber folgende Symptome auf: u. a. Schwindelgefühle, Kopfschmerzen besonders im Liegen, hormonelle Störungen, Erbrechen mit Übelkeit, epileptisch Anfälle (Krampfanfall), Gefühllosigkeit, Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen meist bei einer Körperhälfte, Gleichgewichtsstörungen, allgemeine Schwäche, Sehstörungen, Persönlichkeitsstörung und andere neurologische Störungen.

CT- Anlage im Krankenhaus zur Überprüfung von Krankheiten

Ursache und Entstehung eines Gehirntumor :

Die genauen Ursachen eines Gehirntumors sind zurzeit unklar. Es wird vermutet, dass u. a. Umwelteinflüsse, genetische Faktoren, Tumorviren oder eine Verletzung des Gehirns die Ursache sein kann. Übrigens wird geschätzt, dass ca. 15 Prozent aller Tumorleiden von Tumorviren ausgelöst werden. Auch können Gehirntumore aus Metastasen von anderen Krebskrankheiten wie z. B. Lungentumor oder Brustkrebs entstehen. Ca. 8.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an einem Gehirntumor. Am Häufigsten betroffen sind Menschen im späteren Alter zwischen 40 und 70 Jahren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Gehirntumor in vier Schweregrade eingeteilt. So steht Grad 1 für "gutartig", während Grad 2 für "noch gutartig" steht. Bei Grad 3 ist der Tumor schon "bereits bösartig". Bei einem Schweregrad 4 ist nach der WHO Klassifizierung der Gehirntumor "bösartig". Die medizinische Bezeichnung der häufigsten Gehirntumore: Sie nennen sich Gliome (z. B. Glioblastom, Astrozytom und Oligodendrogliom), Meningeom, Medulloblastom, Lymphom, Neurinom, Hypophysenadenom und Gehirnmetastasen. Am Häufigsten (ca. 50%) kommen die Gliome als Gehirntumor vor. Davon ist der Astrozytom, der in allen Graden vorkommen kann, wiederum der Häufigste. Der Bösartigste unter den Gliome ist der Glioblastom. Bei Kindern überwiegend tritt der Medulloblastom auf. Der Meningeome hat ein langsames Wachstum während der Neurinome meist ein gutartiger Tumor ist. Das Hypophysenadenom soll meist auch gutartig sein und das Lymphom öfters bei einer Abwehrschwäche auftreten können. Die Metastasen stammen von einer Einwanderung von Krebszellen an anderer Stelle des Körpers, bei dem sich ein Tumor gebildet hat.

Behandlung eines Gehirntumor :

Bei dieser Krankheit ist es wichtig, dass Sie schon bei einem Verdacht, sich so schnell wie möglich in ärztliche Behandlung begeben. Dieser Arzt wird bei einem begründeten Verdacht die notwenige Untersuchung einleiten, die in der Regel u. a. eine Computertomografie (CT) oder eine Kernspintomographie (MRT) Aufnahme erfordert. Auch kann ein Elektroenzephalogramm (EEG) durchgeführt werden. Gilt der Gehirntumor als bestätigt, kann eine Operation oder eine Bestrahlungstherapie notwenig werden. Wichtig ist nach überstandener Krankheit eine Nachkontrolle regelmäßig durchzuführen, um erneute Erkrankungsrisiken ausschließen zu können. Die Heilungschancen hängen in der Regel stark von der rechtzeitigen Entdeckung ab. So hat man bei 1. Grad meist noch dieselbe Lebenserwartung wie bei der normalen Bevölkerung. Beim Grad 2 sind die Chancen auf Heilung bei bis zu ca. 80 %. Bei Grad 3 gibt es unterschiedliche Bewertungen und bei Grad 4 liegt die Überlebenschance bei ca. 5 % auf 5 Jahre gerechnet.


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