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Kann Geflügelfleisch durch starken Antibiotika Einsatz der Gesundheit schaden?

Kann Geflügelfleisch durch starken Antibiotika Einsatz der Gesundheit schaden?


In einer Studie vom Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz aus NRW wurden bundesweit einige Hühnermast-Betriebe untersucht. Dabei wurde auch die Vergabe von Antibiotika überprüft. Das Ergebnis ist erschreckend, denn scheinbar kam in rund 83 Prozent der untersuchten Fälle (Mastdurchgänge) gewisses antibiotisches Mittel zum Einsatz. Doch ist das überhaupt erlaubt und welche Regelungen gibt es dazu? Normalerweise ist es doch so, das nur der Tierarzt den Einsatz von Antibiotika erlauben kann. Da stellt sich mir doch die Frage, war in dieser Zeit eine Epidemie in den Mastbetrieben oder warum wurden in rund 83 Prozent der Fälle ein Antibiotika verabreicht? Manche Experten hegen den Verdacht, dass diese antimikrobiellen Mittel auch als Wachstumsdoping eingesetzt werden, was übrigens seit 2006 EU weit verboten wäre.

Kann Geflügelfleisch durch Antibiotika Medikamente zur Gefahr für unsere Gesundheit werden?

Dürfen in Mastbetriebe auch Antibiotika verabreicht werden?

Wenn ein Tier an einer bakteriellen Erkrankung leidet, dann darf auch Antibiotika eingesetzt werden, wenn der Tierarzt das erlaubt. Allerdings gibt es keine Begrenzung über die Länge und über die Höhe des Mittels. Die Wartezeit (bis zur Schlachtung) ist je Medikament unterschiedlich. Das heißt, damit keine Rückstände im Fleisch gefunden werden, muss vor der Schlachtung das Medikament zu einer bestimmten Zeit abgesetzt werden, was auch gesetzlich vorgeschrieben ist. Das Problem ist dabei, das bei Krankheiten in der Hähnchenmast oftmals auch gesunde Tiere mitbehandelt werden, weil eine Sortierung nach gesunden und kranken Tieren meist nicht einfach möglich ist. Das ist aber problematisch, da so möglicherweise Resistenzen des Antibiotika gefördert werden können.

Darf Antibiotika auch bei Biogeflügel eingesetzt werden?
Was als BIO-Geflügel verkauft wird, deren kranke Tiere dürfen trotzdem mit Antibiotika behandelt werden. Allerdings gibt es hier Richtlinien, die besagen, dass höchstens 2-mal die Pute in der ganzen Lebenszeit behandelt werden dürfen und Masthähnchen nur 1-mal. Sollte das Tier öfters an Krankheiten leiden, so dass mehr Antibiotika von Nöten wäre, dann darf kein BIO-Siegel an dem Fleisch angebracht werden. Also kann man auch beim BIO-Fleisch nicht sicher sein, ob das Tier nicht doch mit Antibiotika behandelt wurde.

Welche Unregelmäßigkeiten wurden in der Studie festgestellt?
Bis zur Schlachtung lebt ein Masthähnchen rund 35 Tage. In 53 % der untersuchten Fälle wurde manchmal bis zu 8 unterschiedliche Antibiosen verabreicht und oft nur jeweils für 1 - 2 Tage. In der Regel ist aber für viele Antibiotika eine Länge von 5 - 6 Tagen vorgeschrieben. Das würde die Gefahr von Resistenzen fördern können. Durchschnittlich waren nur in 17 Prozent der Fälle eine Mast ohne Antibiotika möglich, wobei Kleinbetriebe mit weniger Medikamenten ausgekommen sind. Es gibt eine Meldestelle (DIMDI), wo der Einsatz von Medikamenten in der Tierhaltung nach Postleitzahlen festgehalten werden. Komischerweise gilt das aber nicht für die Geflügelbranche, die dorthin gar nichts melden muss. Es besteht laut eines Landesamt der Verdacht, dass die Tiere nicht nur bei Krankheiten das Antibiotika erhalten, sondern das die Wachstumsförderung ein schöner Nebeneffekt wäre, was aber offiziell verboten ist. Der Zentralverband der Geflügelwirtschaft in Deutschland widerspricht dieser Unterstellung vehement und kündigt eine eigene Studie an.

Kann die häufige Antibiotika Verabreichung an Tieren unserer Gesundheit schaden?
Ein Experte ist der Meinung, dass es durchaus gefährlich für die Gesundheit werden kann, wenn Keime, die Tiere wie auch Menschen anstecken können, resistent werden. Wurde so ein Erregerstamm gegen Antibiotika resistent, dann besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich andere Bakterienstämme verändern können. Wer zum Beispiel Hühnchenfleisch oder Eier isst, die nicht richtig gegart worden sind, dann kann ein resistenter Keim (der noch lebt) die Erbinformationen an andere Erreger weitergeben. Hier wird zwar nicht die Ansteckungsgefahr des Bakteriums verstärkt, wohl aber möglicherweise die Heilungsmöglichkeiten behindert. Somit können dann die Behandlungskosten indirekt steigen, weil die bakteriellen Erreger dann oftmals nicht mit einfachem Antibiotikum behandelt werden können, sondern dazu dann eventuell ein Breitbandantibiotika benötigt wird. Die Kosten für Krankheiten können steigen, was zusätzlich das Gesundheitssystem belasten kann. Quelle: http://www.ndr.de

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Ein Youtube Beitrag zum Thema "Gefährliches Geflügel - REPORT MAINZ - Das Erste - ARD".
In dem Video von "ARD" wird gezeigt, warum die antibiotikaresistenten Eiterkeime (MRSA) auf Geflügelfleisch gefährlich sein können.


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