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Welche Gefahren bei einem Zeckenbiss auch im Winter lauern können?

Welche Gefahren bei einem Zeckenbiss auch im Winter lauern können?


Oftmals besteht der Irrglaube, dass eine Zeckenschutzimpfung (gegen FSME) vor allen Gefahren eines Zeckenstichs schützen können. Doch eine Zecke kann wesentlich mehr Krankheitserreger übertragen. Da wären einmal die häufig auftretende Borreliose, sowie viele mögliche Co. Infektionen. Viele Menschen glauben sich in Sicherheit im Winter, weil dort meistens nicht vor einem Zeckenbiss gewarnt wird. Doch sollen bis zu 10 Prozent aller Zeckenstiche im Winter passiert sein. Wer jetzt im Winter mit grippeartigen Symptomen nach einem Zeckenbiss zum Arzt geht, braucht sich nicht zu wundern, das bei einer Grippewelle oftmals keinen Zusammenhang mit dem Zeckenstich gesehen wird. Außerdem wird meistens (wenn überhaupt) nur nach Erregern der Borreliose (eventuell auch FSME) gesucht, die Co. Infektionen sind in der Arztpraxis sowieso kaum ein Thema. Ist das Ergebnis des Borreliose Tests negativ, dann wird in der Regel eine Borreliose ausgeschlossen. Doch das kann ein folgenschwerer Irrtum sein.

Auch im Herbst kann eine Gefahr von Zecken im Wald drohen

Was sind die Gefahren eines Zeckenstichs?

Wenn erstmal eine Zecke zugestochen hat, weiß man nie so genau, welche Erreger durch den Zeckenstich übertragen wurde. Erst vor kurzem wurde sogar eine neue Zeckenkrankheit in der Schweiz entdeckt, die sogenannte Neoehrlichiose, wo der Patient nach der Ansteckung u. a. hohes Fieber bekommen kann. Da es dafür keinen Test gab, blieb die Krankheit bis jetzt unentdeckt. Wer sich einen Zeckenstich zugezogen hat und auch nach 1 - 2 Jahren nicht krank wird, kann sich trotzdem nicht sicher fühlen, denn bei der Borreliose kann es bis zu 8 Jahren dauern, bis die Krankheit ausbricht. Wer denkt da schon noch an einen Zeckenbiss? Ein gewöhnlicher Borreliose-Test ist häufig ungenau und kann falsche negative Ergebnisse aufzeigen. Das ist in sofern fatal, da die Krankheit in der Regel dann nicht richtig behandelt wird und die Borreliose weiter im Körper für Unheil sorgen kann. Aber selbst wenn die Borreliose schnell festgestellt wurde, heißt das noch lange nicht, das durch eine kurze Antibiotika Behandlung die Krankheit eliminiert wurde. Denn sind die Borrelien in unzugänglichen Stellen im Körper vorgedrungen, dann kann das Antibiotika diese Erreger nur noch schlecht erreichen.


Wie kann ich die Gefahr eines Zeckenbiss verringern?

Die erste Maxime heißt, möglichst einen Zeckenkontakt zu vermeiden. Das geht aber häufig nicht, da man sonst sogar in den eigenen Garten nicht mehr gehen kann. Deshalb ist es ratsam, nach jedem Naturaufenthalt den ganzen Körper nach Zecken abzusuchen. Wer danach gleich duschen geht, hat gute Chancen, das mögliche Blutsauger vom Körper weggeschwemmt werden, wenn diese noch nicht zugestochen haben. Sollte eine Zecke trotz aller Vorsicht gestochen haben, dann sollte man sie fachgerecht entfernen und die Zecke aufbewahren, da man auch mögliche Erreger der Zecke noch bis zu 2 Jahren feststellen lassen kann.


Warum die Borreliose so eine fiese Krankheit ist?

Das hat mehrere Gründe, warum die Borreliose von vielen Menschen so gefürchtet wird. Denn 1. gibt es keinen sicheren Test (auch die Lumbalpunktion ist nicht sicher) und 2. gibt es keine sichere Heilmethode, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Als 3. sei erwähnt, das sich viele Ärzte nur wenig mit der Borreliose auskennen und 4. gibt es in Deutschland nur wenig bis gar keine Forschung zu der Krankheit. Wer behandelt wurde, gilt häufig als geheilt, obwohl er noch Symptome haben kann. Dieses Stadium nennt sich Post Lyme Syndrom und ist eigentlich eine Vermutung eines US-Forschers, deren Beweise sehr dürftig sind. Vielmehr werden finanzelle Interessen bei dieser Aussage vermutet. Leidet ein Patient an der chronischen Borreliose, kann es der finanzelle Ruin bedeuten, denn häufig kann der Betroffene nicht mehr weiterarbeiten und wird ein Sozialhilfeempfänger (Hartz 4). Naturheilkundliche Versuche, der Krankheit Herr zu werden, sind aus finanziellen Gründen meist auch nicht mehr möglich. Was bleibt sind verzweifelte Patienten, die hoffen, das es bald eine sichere Heilmethode gibt, um endlich von der fiesen Krankheit befreit zu werden.

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Die Hand symbolisiert in diesem Bild die Lebenskraft, deren Gesundheit meist von den Einflüssen aus der Umwelt abhängig ist


Ein Youtube Beitrag zum Thema "Borreliose: krank - oder nur "psychische Störung".
In dem Video von der "BorrelioseFSME" erklärt ein Arzt, warum statt der Borreliose häufig ein psychosomatische Störung vermutet wird.


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