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Gefährlicher Bleigehalt unter den Strommasten eine Gefahr für die Gesundheit?

Gefährlicher Bleigehalt unter den Strommasten eine Gefahr für die Gesundheit?


Bis 1993 wurde zum Rostschutzanstrich von Strommasten bleihaltige Farbe verwendet. Dabei gelangte das Blei in das Erdreich, weil vermutlich beim Anstrich die Farbe teilweise vertropft wurde, es zum Neuanstrich wieder abgeschmirgelt hat oder es wurde durch den Regen abgewaschen. Erst ab 1993 sind die bleihaltigen Farben für den Rostschutz verboten worden.

Blei in der Erde bei Strommasten

Was sich wie ein kleines Problem unter Strommasten anhört, ist in sofern ein großes Problem, weil laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz eine Fläche von bis zu 5.000 qm um jeden Strommast betroffen sein kann. Für die Gesundheit unbedenklich soll bei Kinderspielplätzen ein Grenzwert von 0,2 g Blei pro kg Erde sein, im Wohngebiet 0,4 g und auf Äckern und Feldern ein Grenzwert von 1,2 g gelten. Bei der Untersuchung wurde im Umfeld von manchen Masten ca. 1 Gramm pro Kilogramm Erde gefunden, ein Wert sogar über dem Grenzwert für landwirtschaftliche Flächen.

Auf die Gefahr darauf hingewiesen hatte übrigens ein Strombetreiber selber, was durchaus löblich ist. Da es auch Masten in der Nähe von Kleingartenanlage und Hausgärten befinden, können spielende Kinder mit dem Schwermetall in Kontakt kommen. Leider gibt es auch noch andere Stahlkonstruktionen von älteren Stahlbauwerken und Eisenbrücken, die mit Blei bestrichen sein könnten und somit die Gesundheit gefährden könnten.

Außerdem stehen einige Wiesen und Äcker unter solchen Strommasten, so dass möglicherweise auch Blei an Gemüse und Getreide übergehen kann. Unklar ist, wie man die bleibelastenten Flächen sanieren will, da zurzeit noch Untersuchungen laufen. Welche Krankheiten oder Symptome durch übermäßige Bleibelastung auftreten können, wurde nicht erwähnt. Quelle: http://www.sueddeutsche.de


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