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Geschlechtskrankheit: Feigwarzen (Condylomata acuminata)

Geschlechtskrankheit: Feigwarzen (Condylomata acuminata)


Krankheitszeichen von Feigwarzen :

Die Krankheit kann sowohl bei Frauen, als auch bei Männern auftreten. Es handelt sich dabei um warzenähnliche Hautwucherungen (zu Beginn ähnlich kleiner rosa Warzen), die bei den Frauen an der Scheide, Gebärmutterhals, Schamlippen, Enddarm und After sich zeigen und bei den Männern am Penisschaft, Vorhaut, Harnröhrenmündung, After oder Enddarm entstehen können. Manchmal können die Feigwarzen jucken, doch schmerzhaft sind sie kaum. Mit der Zeit wachsen die Feigwarzen ohne Behandlung zu einem blumenkohlartigen Gebilde an und fangen auch an zu nässen. Bei einem chronischen Ausfluss oder bei einer Schwangerschaft besteht die Möglichkeit einer raschen Ausbreitung. Viele Kranke lassen sich meist erst dann behandeln, wenn die Hautwucherung größere Ausmaße angenommen hat.

Paar macht sich Gedanken über Geschlechtskrankheiten

Ursache und Entstehung von Feigwarzen :

Hervorgerufen wird die Krankheit durch einer Infektion mit HPV - Viren, die auch Papillom - Viren genannt werden. In der Regel wird der Virus durch ungeschützte sexuelle Handlungen übertragen, auch durch Oralverkehr ist dies möglich. Nach der Infektion kann es von 1 bis 6 Monaten dauern, bis es zur der Hautwucherung kommt. Es wird geschätzt, dass in Deutschland jährlich ca. 100.000 Menschen sich an Feigwarzen neu anstecken. Zum Schutz vor einer möglichen Infektion sollten Kondome verwendet werden. Die Feigwarzen - Wucherungen sind unbehandelt eine Gefahr, da Sie im Verdacht stehen, nach gewissen Jahren sogar Krebs auslösen zu können. Bei einer Erstuntersuchung sollten Krankheiten wie Krebs oder Syphilis jedoch ausgeschlossen werden. Auch nach der erfolgreichen Behandlung kann die Krankheit noch ansteckend sein, da vielleicht kleine Wucherungsreste übersehen worden sind, so dass man noch mindestens 3 Monaten beim Geschlechtsverkehr sich schützen sollte, bis eine erneute Kontrolle durch den Hautarzt erfolgt ist.

Behandlung von Feigwarzen :

Da man bösartigen von harmlosen Krankheiten als Laie meistens nicht unterscheiden kann, sollte man bei Krankheiten wie Geschwüre, Ekzeme und Wucherung der Haut unbedingt einen Hautarzt aufsuchen. Die gute Nachricht ist, dass Feigwarzen grundsätzlich heilbar sind. Meistens wird die Behandlung in 3 Schritten erfolgen. Dazu sollten die Feigwarzen, wo sichtbar sind entfernt werden, eine erneute Ansteckung sollte verhindert werden und die restlichen Viren sollten eliminiert werden. Ein standardisiertes Verfahren bei der Behandlung von Feigwarzen soll es aber nicht geben. Die Feigwarzen können u. a. durch Betupfen mit z. B. Podophylin, durch eine Laserbehandlung, Chirurgisch entfernt, Vereist oder elektrisch abgetragen werden. Zur einer erfolgreichen Behandlung sollte auch der Geschlechtspartner(in) mitbehandelt werden. Bei Frauen ist es ratsam nach einer erfolgreichen Behandlung 1 x im Jahr einen Abstrich machen zu lassen, da so der eventuell entstandene Krebs (z. B. Gebärmutterhalskrebs) durch die Feigwarzen frühzeitig erkannt werden kann.


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