Bessere Gesundheit ohne Krankheiten


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Erste-Hilfe-beim-Unfall

Erste Hilfe beim Unfall


Sanitäter mit Erste Hilfe -Ausrüstung

Was sollte man bei der Erste Hilfe grundsätzlich tun?
Als erstes gilt:

  • Ruhe bewahren und verschaffen Sie sich einen Überblick
  • Die Unfallstelle sichern und dabei auf die eigene Sicherheit achten
  • Verletzte bergen und weitere Gefahren wie z. B. Brand mit dem Feuerlöscher löschen
  • Rettungsdienst durch Notruf alarmieren und weitere Hilfe holen
  • Verletzte betreuen (Starke Blutung stillen, Verbrennungsschmerz mit Kälte lindern, bei Atemstillstand eine Mund zu Mund Beatmung, Bewusstlosen in die stabile Seitenlage bringen. u.s.w.)

Was man bei einer Notrufmeldung angeben sollte:
Für den Notruf in Deutschland : Polizei 110 - Feuerwehr 112 - Mit dem Handy bei Verletzten 112
Folgende Informationen sind bei einem Notruf wichtig:

  • Wo ist der Unfall passiert
  • Was ist genau geschehen
  • Wie viele Personen sind verletzt
  • Welche Verletzungen sind bekannt
  • Wer hat angerufen


Beenden Sie bitte nie selber das Gespräch und folgen Sie den Anweisungen der Leitstelle

Die Angst vor Ansteckung bei AIDS und anderen Krankheiten bei der Erste Hilfe :

Wenn man gewisse Vorsichtsmaßnahmen einhält, ist die Angst vor Ansteckung von gewissen Krankheiten wie AIDS oder Hepatitis eigentlich unbegründet. Dazu sollte man einen direkten Blutkontakt vermeiden und die Einmalhandschuhe aus dem Verbandskasten des Autos nehmen. Sollte Blut aus dem Mund laufen und eine Mund zu Mund Beatmung erforderlich sein, kann man sich mit einem Notfalltuch schützen oder alternativ die Nase beatmen. Die Ansteckung mit Krankheiten durch Speichel ist nicht eindeutig geklärt.


Was tun bei Schock und starken Blutungen?

Zu schweren Kreislaufstörungen kann ein Schock führen. Wenn ein Puls immer schneller oder Schwächer wird oder kaum zu spüren ist, der Betroffene friert oder unruhig wird, blass aussieht oder auf der Stirn sich Schweiß bildet, kann ein Schock die Ursache sein. Sofortmaßnahmen können helfen wie z. B. Kleidung öffnen, Blutung stillen, mit einer Decke wärmen, beruhigend auf den Betroffenen einwirken, keine Flüssigkeit oder Nahrung geben und Atmung und Puls kontrollieren und falls nicht geschehen einen Notarzt rufen. Bei starken Blutungen kann ein Druckverband helfen, der zwar die Wunde verschließt aber nicht einen Blutstau durch zu starkem Druck verursacht. Der verwundete Körperteil sollte hochgehalten und der Druckverband nur im Liegen angebracht werden. Hilft der Druckverband nicht und es blutet stark weiter und ärztliche Hilfe ist nicht so schnell zu erwarten, dann darf im äußersten Notfall das Körperteil z. B. am Oberarm abgebunden werden. Es ist deshalb so wichtig, das der Verletzte nicht so viel Blut verliert, weil 1 Liter Blutverlust zum Schock führen kann und 2 Liter Blutverlust schon lebensgefährlich ist.

Transport von Verletzen im eigenen PKW unterlassen:

Sicherlich ist man geneigt, den Verletzten mit dem eigenen PKW selber ins Krankenhaus zu fahren, wenn das Krankenhaus gerade um die Ecke liegt. Allerdings kann das für den Verletzten gefährlich werden, wenn er eine Wirbelsäulenverletzung oder einen komplizierten Bruch hat. Auch Personen mit Schock oder Bewusstlosigkeit und anderen nicht bemerkten Krankheiten ist der Transport mit dem eigenen PKW nicht ratsam. Deshalb lieber auf professionelle Hilfe warten und beruhigend um den Verletzten kümmern.


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